Pocketdefi erreicht erstes Finanzierungsziel

Defibrillator PocketDefi steht vor Fahrradrucksack
Einen besonders handlichen und leichten Defibrillator hat das österreichische Startup Liimtec entwicklet. (Foto: Liimtec)

Das österreichische Startup Liimtec ist mit dem Pocketdefi bei der Crowdfundingplattform Indiegogo erfolgreich gestartet. Innerhalb von 48 Stunden wurde mit einer Summe von über 100.000 Euro das erste Finanzierungsziel in Rekordtempo erreicht.

Aufgrund der Bestellungen von über 200 Unterstützern wird die medizinische Zulassung für den mobilen Defibrillator nun weiter vorangetrieben. Durch die große Nachfrage werden die Features für den mobilen Lebensretter ab sofort erweitert. Bei Überschreiten der nächsten Fundingsumme von 250.000 Euro wird der Pocketdefi mit weiteren Sprachpaketen für Frankreich, Italien, Spanien und die Niederlande ausgestattet.

Leistungsumfang soll wachsen

Mit den weiteren Finanzierungszielen soll das Gerät zusätzliche Features erhalten. Bei 350.000 Euro steht die Entwicklung eines Proximity Alerts auf dem Programm. Damit können Pocketdefi-Besitzer im Falle eines Notfalls geortet und kontaktiert werden. Ab Dezember 2018 wird der Pocketdefi dann an die Besteller ausgeliefert.

Der Pocketdefi ist mit einem Gewicht von 400 Gramm der kleinste und leichteste seiner Art (mednic berichtete). Auch die Verknüpfung mit dem Smartphone, Tipps via App und eine einfache Handhabung mit Sprachansagen unterscheiden ihn deutlich von herkömmlichen Defibrillatoren. Der mobile Lebensretter war in einem ersten Paket für 399 erhältlich und wird aktuell für 449 Euro angeboten. Darin enthalten sind ein Basisgerät, ein Set Elektroden, eine Ladeplatte und die App für die ersten zwei Jahre.