Telekom gewinnt Rehabilitationskliniken

Reha Software Lösung
Standortübergreifende Software „REHA.Complete“: Die Web-basierte Lösung kann auf jedem Arbeitsgerät mit einem Internetbrowser benutzt werden (Foto: dragoscondrea/123rf.com)

Die Telekom-Tochter T-Systems bietet mit „REHA.Complete“ eine Softwarelösung für den Reha-Markt an, die alle Anforderungen einer Einrichtung vollständig und medienbruchfrei abdecken soll. Fünf Kliniken der Gruppe AMEOS setzen die Lösung jetzt ein.

Die Schweizer AMEOS Holding AG betreibt in der gesamten DACH-Region mehr als hundert Krankenhäuser, Polikliniken, Reha,- Pflege- und Eingliederungseinrichtungen an über 50 Standorten. In fünf deutschen Rehabilitationskliniken setzt AMEOS jetzt die standortübergreifende Software „REHA.Complete“ ein. Die Häuser liegen in Bremen, Ratzeburg, Inntal, Lübeck und Oberhausen. Die Lösung der Telekom-Tochter T-Systems ist auf die medizinische, pflegerische und therapeutische Planung und Dokumentation von Reha-Kliniken zugeschnitten. Alle PatientInnen-Informationen von der Aufnahme bis zur Nachversorgung werden digital in einer elektronischen Akte erfasst und verarbeitet.

Versorgungslücken vermeiden

Das medizinische Personal in den Rehakliniken kann mit „REHA.Complete“ auf die PatientInnenakte, Untersuchungsergebnisse und verschriebene Medikamente zugreifen sowie diese mittels Suchfunktion abrufen. Die Verfügbarkeit von Therapeuten und Gesundheitsabteilungen wird in Echtzeit angezeigt, so dass keine Versorgungslücken entstehen. Ist eine Anpassung der Behandlung erforderlich, informiert die Software alle relevanten Mitarbeitenden. Eine integrierte vollautomatische Therapieplanung und eine PatientInnen-App erweitern die Anwendungsmöglichkeiten.

Abläufe digital verbessern

Die Lösung ist Web-basiert und kann somit auf jedem Arbeitsgerät mit einem Internetbrowser benutzt werden. Externe, elektronisch zugesandte Daten wie zum Beispiel Laborbefunde lassen sich in die Reha-Akte integrieren. „Wir wollen die Prozesse in unseren Kliniken mit digitalen Lösungen optimieren. Dabei hilft uns T-Systems“, sagt Martin Stein, der als Vorstandsmitglied der AMEOS Gruppe und Chief Technology Officer (CTO) unter anderem für die IT-Services aller medizinischen Einrichtungen des Schweizer Gesundheitsunternehmens verantwortlich ist.