Spezialisierung ist Top-Kriterium bei Klinikwahl

Syntellix Medizintechnik-Vorstand Professor Dr. med. Martin H. Kirschner
Syntellix Medizintechnik-Vorstand Professor Dr. med. Martin H. Kirschner (Foto: Syntellix AG)

Das ist das Ergebnis einer bevölkerungsrepräsentativen Studie unter 2.000 Bundesbürgern im Auftrag des Medizintechnikherstellers Syntellix zeigt: Gefragt sind bei Patienten Spezialkliniken. Kleine Kliniken mit modernen Behandlungsmethoden haben es demnach nicht grundsätzlich schwerer als Häuser mit großer Bettenzahl.

Für gut jeden zweiten Patienten ist die besondere Expertise auf einem Fachgebiet das absolute Top-Kriterium bei der Auswahl einer Klinik. Die Größe eines Krankenhauses hat diesen Stellenwert hingegen noch nicht einmal für jeden zehnten Bundesbürger. Kliniken müssen den Patienten also einen erkennbaren medizinischen Mehrwert liefern, lautet die zentrale Erkenntnis der Studie. Der mündige Patient informiert sich heute sehr genau, wenn es um die bestmögliche stationäre Behandlung seiner Krankheit geht.

Dr. Google hilft mit

Eine immer wichtigere Informationsquelle sind Rankings und Bewertungsportale. Für 86 Prozent der Studienteilnehmer spielen sie bei der Auswahl einer Klinik schon eine wichtige oder sogar sehr wichtige Rolle. „Die spezialisierten Kliniken müssen deshalb ihre Stärken noch viel deutlicher kommunizieren und stärker über ihre innovativen Behandlungsangebote informieren“, rät Professor Dr. med. Martin H. Kirschner, Medizintechnik-Vorstand der Syntellix AG. „Nur so werden sie bei Patienten und Portalen wirklich als Experten auf ihrem Fachgebiet wahrgenommen.“

Patienten erfragen gezielt Behandlungsmethoden

Der in Hannover ansässige Hersteller bioabsorbierbarer metallischer Implantate erhält häufig Anfragen von Patienten, die konkret herausfinden möchten, in welchen Kliniken die von Syntellix hergestellten Produkte und die entsprechenden Behandlungsmethoden bereits verwendet werden. „Dies zeigt uns, dass die relevanten Informationen von Seiten der Kliniken nicht immer leicht zu finden sind und hier Verbesserungspotenzial besteht“, erläutert Kirschner.