Mediziner sorgen sich um IT-Sicherheit

Arzt Datensicherheit
Sorge vor Cyberangriff und Hacking: Wie sicher sind die Patientendaten in Arztpraxen und Kliniken? (Foto: leowolfert/123rf.com)

Die IT-Sicherheit bereitet vielen Medizinern in Kliniken und Praxen große Sorgen. Dabei könnte ein entscheidendes Risiko bei Angriffen durch Cyberkriminelle leicht ausgeschlossen werden.

Der Anbieter von Lösungen für das Mobilitäts- und IoT-Geräte-Management Soti nimmt Bezug auf eine aktuelle Untersuchung, die der Digitalverbang Bitkom gemeinsam mit dem Ärzteverband Hartmannbund vorgelegt hat (siehe mednic-Bericht). Demnach sehen sich drei Viertel (74 Prozent) der Ärzteschaft in deutschen Krankenhäusern nicht ausreichend vor Cyberangriffen geschützt.

Diese Bedenken werden durch eine aktuelle, weltweit durchgeführte Studie des kanadischen Enterprise-Mobility-Management-Experten Soti untermauert. Demnach haben neun von zehn IT-Fachkräften in Gesundheitseinrichtungen in Deutschland Bedenken, dass Patientendaten offengelegt werden, verloren gehen, auf unsichere Weise abgerufen oder gestohlen werden sowie Geräte unzureichend gesichert sein könnten.

Besonders gefürchtet wird von MedizinerInnen demnach der Diebstahl von Patientendaten durch einen Cyberangriff oder Hacking (41 Prozent), die Weitergabe von Patientendaten ohne Zustimmung des Patienten (35 Prozent) und der Verlust von Patienteninformationen (33 Prozent). Drei von vier IT-Fachleuten denken, dass Patientendaten so gefährdet sind wie nie zuvor, und knapp zwei Drittel (65 Prozent) sind der Ansicht, dass die Investitionen ihrer Einrichtung in die Sicherheit von Patientendaten nicht ausreichend sind.

Datenschutz sicherstellen

„Daten zu Krankheiten, der Krankengeschichte oder der Medikamentierung gehören mit zu den sensibelsten Informationen. Im Rahmen der Digitalisierung des Gesundheitswesens werden diese immer häufiger auf mobilen Geräten wie Smartphones oder Tablets verarbeitet oder gespeichert. Gesundheitseinrichtungen müssen daher sicherstellen, dass sowohl Geräte als auch Daten geschützt sind, damit sie nicht in falsche Hände geraten“, erläutert Stefan Mennecke, Vicepresident of Sales, MENA, Central, Southern and Eastern Europe bei Soti.

Sofortiger Stopp bei Sicherheitsvorfall

Das Problem sei lösbar, meint Mennecke: „Gesundheitsdienstleister benötigen eine dedizierte Enterprise-Mobility-Management-Lösung, die gewährleistet, dass Daten und Geräte sicher verwaltet werden. Nur so kann sichergestellt werden, dass sensible Patienteninformationen umfassend geschützt sind. Solche Lösungen ermöglichen es, Geräte und IoT-Endpunkte aus der Ferne zu verwalten und diese im Falle eines Sicherheitsvorfalls auszuschalten.“

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