Medica: NRW stellt E-Health-Projekte vor

Diskussionsrunde auf der Messe Medica
Im Rahmen der Fachmesse Medica veranstaltet der Gemeinschaftsstand des Landes Nordrhein-Westfalen zahlreiche Diskussionsrunden rund um den Themenbereich E-Health (Foto: Messe Düsseldorf/C.Tillmann)

Dreißig Unternehmen und innovative Projekte aus dem E-Health-Bereich werden vom 18. bis 21. November 2019 auf dem „Landesgemeinschaftsstand Nordrhein-Westfalen“ vorgestellt.

Die Unternehmen, Institutionen und Projekte zeigen auf der Medica (18. bis 21. November 2019 in Düsseldorf) aktuelle E-Health-Lösungen für die Verbesserung der medizinischen und pflegerischen Versorgung. Experten referieren außerdem zu Themen wie „Digitale Instrumente für eine zukunftsorientierte Versorgung“, „Mobile Applikationen und Co. für die Versorgung von morgen“ „Innovationen für den Strukturwandel“, „Erfolgsstory Telenotarzt“ und weitere. Koordiniert wird die Messepräsenz unter anderem vom ZTG Zentrum für Telematik und Telemedizin.

Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, wird den Gemeinschaftsstand voraussichtlich am 19. November 2019 besuchen. NRW-Wirtschaftsminister Professor Dr. Andreas Pinkwart plant einen Besuch am ersten Messetag.

Diskussion über Telenotarzt

Am Dienstag (19. November) findet auf der Bühne des Gemeinschaftsstandes eine Diskussionsrunde rund um den Einsatz des Telenotarztes statt, der bald flächendeckend in Nordrhein-Westfalen zum Einsatz kommen soll. Experten diskutieren das Thema – mit besonderem Augenmerk auf die Umsetzung des Notfallsanitätergesetzes im Land sowie auf die Anwendungsmöglichkeiten der Telemedizin im Bereich der Notfallsanitäter-Unterstützung.

Eine weitere Themensession am Messe-Dienstag geht in den Dialog zum Thema „Innovationen für den Wandel“, der den Strukturwandel im Rheinischen Revier hin zu einer noch stärkeren Forschungs- und Wissenschaftsregion beleuchtet. Kann die digitale Medizin einen Beitrag dazu leisten, den Strukturwandel zu bewältigen? Was ist zu tun, um das Rheinische Braunkohle-Revier als Modellregion für digitalisierte Medizin und Medizintechnik mit attraktiven Arbeitsplätzen zu entwickeln?