Digitaler Zugang zur Hautarztbehandlung

Eine Hautarzt-Behandlung inklusive Therapieplan und Rezept erfolgt mithilfe der App nach durchschnittlich vier Stunden. (Foto: dermanostic)

Schnellere und ortsunabhängige Behandlung bei Hauterkrankungen verspricht die Viactiv jetzt ihren Versicherten. Sie setzt als erste gesetzliche Krankenkasse die App dermanostic für die ärztliche Diagnose und Therapie bei Hauterkrankungen ein.

Im Schnitt 38 Tage warten Patientinnen und Patienten in Deutschland auf einen Hautarzttermin. Diese Wartezeit soll sich durch die App des telemedizinischen Unternehmens dermanostic – „Hautarzt per App“ nun deutlich verkürzen. Eine Hautarzt-Behandlung inklusive Therapieplan und Rezept erfolgt nach durchschnittlich vier Stunden und garantiert innerhalb von 24 Stunden. Um das Angebot nutzen zu können, senden Patienten über die Anwendung drei Fotos und einen ausgefüllten Fragebogen. Geschulte Hautfachärzte und anerkannte Experten führen dann die Behandlung durch. Für Rückfragen ein medizinisches Support-Team zur Verfügung. Für Versicherte der Viactiv ist das Angebot kostenlos. Sie rechnet die Kosten für die medizinische Beratung direkt mit dem Dienstleister ab.

Durch die Spezialisierung auf das so genannte Bild-Text-Verfahren will sich dermanostic von den meisten telemedizinischen Anbietern unterscheiden. Die Fachärzte erhalten eine spezielle Schulung und behandeln täglich hunderte Patienten digital. Ein Großteil dieser Patienten benötigt laut Anbieter nach der dermanostic-Behandlung keinen weiteren Termin beim niedergelassenen Hautarzt mehr. In 99 Prozent der Fälle kann laut Anbieter eine Diagnose gestellt und eine Behandlung ermöglicht werden, 92 Prozent werden komplett digital behandelt. Lediglich in acht Prozent der Fälle können weitere Untersuchungen vor Ort, beispielsweise Abstriche oder Blutentnahmen, notwendig werden.

Flächendeckende Versorgung

Die App dermanostic wurde für die teledermatologische Versorgung bei Hauterkrankungen entwickelt und ist ortsunabhängig nutzbar. Die digitale Behandlung eignet sich gut für Menschen mit eingeschränkter Mobilität und Patientinnen und Patienten in ländlichen oder strukturschwachen Regionen. Bislang haben rund 82.000 Patienten entweder als Selbstzahler oder Privatpatienten die App genutzt.

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