Zoom-Konferenz aus dem Patientenworkflow

Polavis-Geschäftsführer Farid Kanbari
Polavis-Geschäftsführer Farid Kanbari: „Große Nachfrage nach dieser Funktionalität“ (Foto: Polavis)

Der Patientenportal-Anbieter Polavis hat die Videokommunikation von Zoom Video Communications in den Workflow integriert. Zoom für das Gesundheitswesen wird über eine Standardschnittstelle an das Polavis Patientenportal angebunden.

Ärztliche Zoom-Anwender können somit Einladungen zu Konferenzen direkt aus dem Patientenkontext versenden und diese innerhalb des Portals geschützt ausführen. Daraus ergeben sich für Kliniken verschiedene Anwendungsmöglichkeiten, etwa fachübergreifende Tumorboards, Zweitbefundungen und weitere telemedizinische Verfahren.

Mit dem neuen Angebot habe man den Nerv vieler Anwender getroffen, ist man bei Polavis überzeugt. „Die gute Partnerschaft mit Zoom hat nun zu einem von uns entwickelten Produktangebot geführt.  Wir freuen uns über die positiven Rückmeldungen unserer Kunden und über die große Nachfrage nach dieser Funktionalität.“, unterstreicht Polavis-Geschäftsführer Farid Kanbari.

Zoom setzt auf Partnerschaften

Auch bei Zoom wird das vorliegende Ergebnis der Zusammenarbeit mit Polavis positiv bewertet: „Wir sind der Überzeugung, dass die Anforderungen der Kliniken nur durch Kooperation und Konzentration auf die Kernkompetenzen abgebildet werden können. Die Partnerschaft mit Polavis als etabliertem Anbieter ist daher für uns eine Gelegenheit aufzuzeigen, dass durch eine Zusammenarbeit bessere Lösungen für die Anwender geschaffen werden können“, meint Zoom Healthcare Lead Germany Daniel Bromberg.

Krankenhäuser, die das Polavis-Patientenportal einsetzen, können die Zoom-Funktionalität auf eigenen Servern nutzen. Dadurch werden keine Daten an Dritte übermittelt und die Datensicherheit ist innerhalb der bestehenden Strukturen gewährleistet. 

Das in Berlin ansässige Unternehmen Polavis GmbH ist 2015 als Spin-off aus einer Managementberatung mit Schwerpunkt Healthcare entstanden. Zu den Kunden zählen Kliniken aller Träger und Größen wie Universitätsklinika und Maximalversorger, regionale Verbünde und spezialisierte Häuser im gesamten deutschsprachigen Raum.