Notärzte diskutieren über Telemedizin

Auf dem Notfallmedizin-Kongress wird es unter anderem über die Themen Digitalisierung und Telemedizin diskutiert. (Foto: Comofoto - Fotolia.com)

Steigende Einsatzzahlen und immer höhere Anforderungen sorgen dafür, dass sich die Rettungsdienste in Deutschland im größten Wandlungsprozess ihrer Geschichte befinden. Welche Chancen und Möglichkeiten es gibt und wie die nächste Phase der Neuausrichtung aussehen wird, darüber diskutieren Rettungsdienstkräfte und Notärzte aus dem gesamten deutschsprachigen Raum auf dem Notfallmedizin-Kongress.

Zum „10. deutschen interdisziplinären und interprofessionellen Notfallmedizin-Kongress“ (DINK) am 21. und 22. März 2019 in der Rhein-Mosel-Halle in Koblenz werden rund 1500 Teilnehmer erwartet. Auf der Veranstaltung wird es unter anderem um die Themen Gewalt gegen Rettungsdienste und Notärzte, Neuordnung der Notfallversorgung durch Gesundheitsminister Spahn, Verwendung von Datenbrillen und Telemedizin im Rettungseinsatz gehen. 

Digitalisierung und Drohnentechnik

Auch die Rolle von Digitalisierung, Spezialisierung und Drohnentechnik im Rahmen der Neuausrichtung der Rettungsdienste wird ein Thema sein.

Der Kongress gilt als wichtiges Treffen der Notfallmedizin-Experten. Auf dem Programm der zweitägigen Veranstaltung sehen in diesem Jahr rund 20 Schwerpunkt-Sitzungen mit mehr als 50 Vorträgen sowie zahlreiche Präsentationen und Workshops. Darüber hinaus soll in diesem Jahr erstmals der Deutsche Preis für Notfallmedizin verliehen werden.