Mehr Services für digitale Gesundheitsplattform

Die Gesundheitsplattform Teamplay Digital Health Platform Connect wird um neue Angebote erweitert. (Foto: natalimis/123rf.com)

Die Gesundheitsplattform Teamplay Digital Health Platform Connect wird um neue Angebote erweitert. Fünf neue Partner bieten neben Siemens Healthineers zukünftig digitale Services über die offene Plattform an. 

Siemens Healthineers zeigt die neuen Mehrwertdienste auf der DMEA. Die neuen Dienste reichen vom Wundmanagement über Patientenbegleitung und KI basierte Entscheidungsunterstützung bis zum Entlass-Management. Das Angebot an Mehrwertdiensten soll in den kommenden Monaten noch weiter wachsen. 

Siemens Healthineers betreibt die digitale Gesundheitsplattform in Deutschland gemeinsam mit IBM. Sie soll die Basis zur Bereitstellung unterschiedlicher digitaler Lösungen für Akteure im deutschen Gesundheitswesen sein. „Für die Leistungserbringer hat unsere Plattform einen entscheidenden Vorteil – sie reduziert den jeweiligen Integrationsaufwand der digitalen Services.“, sagt Dr. Christian Kaiser, Leiter Digital Services Central Western Europe, Siemens Healthineers. Somit erleichtere sie auch die Realisierung von IT-Projekten, die im Rahmen des Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG) geplant seien. „Leistungserbringer sind damit zukunftssicher aufgestellt und können sich je nach Bedarf innovative Lösungen ins Haus holen, die aktuell auch durch den Krankenhauszukunftsfonds gefördert werden. Damit vereinfachen wir die Umsetzung der KHZG-Projekte für die Krankenhäuser“, so Kaiser.

Bewährte Partnerschaft

Bei der Identifizierung und Gewinnung der neuen Mehrwertdienste arbeitet Siemens Healthineers weiterhin mit der Berliner Firma Flying Health zusammen. Sie verfügt über ein großes Partner Netzwerk von Forschungseinrichtungen, Startups, KMUs sowie nationalen und internationalen Unternehmen der Gesundheitswirtschaft. 

Aktuell bieten fünf neue Partnerfirmen ihre digitalen Dienste auf der Plattform an. Damit stehen Kunden über die Plattform zukünftig auch die Partnerlösungen „imitoWound“, „Patient Journey App“ sowie „ProCarement“, „RAMP“ und Recare zur Verfügung.

App-Lösung für Wundmanagement

Imito bietet mit „imitoWound” eine App-Lösung für ein interdisziplinäres und standardisiertes Wundmanagement – im Krankenhaus und darüber hinaus. Per Smartphone fotografierte Wunden der Patienten lassen sich damit automatisch vermessen. Jeder im Team kann den Wundverlauf und die Therapiedokumentation schnell und objektiv anhand von Bildern und Diagrammen auf dem Handy oder im KIS eingebettet nachvollziehen. Veränderungen der Wundfläche von Druckgeschwüren beispielsweise lassen sich sobesser dokumentiert und deren Therapie mit Krankenkassen abrechnen..

Begleitung und Beratung

Interactive Studios bietet mit der Lösung „Patient Journey App“ eine App zur Begleitung und Beratung vor, während und nach dem stationären Aufenthalt. Der Patient erhält vom Leistungserbringer über die App die passenden Informationen zum richtigen Zeitpunkt seiner Behandlung. Der Leistungserbringer hat die Möglichkeit, alle Fortschritte des Patienten zu überwachen und erhält somit wichtige Daten. Die konstante Datenerfassung und -analyse unterstützt soll Leistungserbringer bei der Optimierung der Patientenbehandlung unterstützen.

ProCarement

Als virtuelle Herzklinik unterstützt will ProCarement Leistungserbringer, Versicherungen und Patienten mit ihrem digitalen, integrierten Versorgungskonzept unterstützen. Das CareCenter detektiert über eine therapiebegleitende Patienten-App Abweichungen und Anbahnungen von Notfällen und greift frühzeitig ein. Die App soll Patienten dabei helfen, sich therapietreu zu verhalten. Dazu bietet sie beispielsweise einen Medikamentenplan mit Erinnerung, krankheitsspezifische Lerneinheiten, die Erfassung der Vitalparameter (Blutdruck, Sättigung, Puls, Gewicht, etc.) sowie einen zentralen Dokumentenmanager..

KI-basierte Entscheidungshilfe

„RAMP Software- und Services“ von Henisaja stellen Ärzten ein Evidence- und KI-basiertes Entscheidungsunterstützungstool zur Verfügung. Es soll medizinisches Wissen stärkten und sie dabei unterstützen, jeden Patienten nach aktuellem Forschungsstand zu behandeln. Schwerpunkte sind neben der Medikation, der Bereich der Kardiologie und die Behandlung von Diabetes Mellitus.

Versorgungskapazitäten smart koordiniert

Recare Deutschland betreibt eine Plattform für die digitale Koordination von Versorgungskapazitäten im Rahmen des Krankenhaus-Entlassmanagements in Deutschland. Derzeit verbindet sie mehr als 560 Akut- und Rehakliniken und über 14.000 Pflegeheime und Pflegedienste miteinander. Mit Hilfe der Plattform lassen sich Versorgungsplätzen in den Bereichen Pflegeüberleitung, Krankenhausverlegung, Anschlussheilbehandlung sowie die dazugehörige Organisation von Krankenbeförderung und Hilfsmitteln koordinieren.

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