Symposium zu 5G-Mobilfunkstrahlung

Mobilfunkantennen auf einem Gebäudedach
Symposium beleuchtet biologische Risiken: Mobilfunkantennen auf einem Gebäudedach (Foto: © Apichart Boonsin/123rf.com)

Auf dem internationalen Symposium „Biologische Wirkungen des Mobilfunks“ referieren Anfang Oktober 2019 Mediziner und Forscher über die Gefahren durch die Strahlenbelastung und andere gesundheitliche Risiken, die der flächendeckende 5G-Mobilfunk verursachen könnte.

In Mainz findet vom 4. bis 6. Oktober 2019 das internationale Symposium „Biologische Wirkungen des Mobilfunks“ statt (Kurfürstliches Schloss Mainz). Hintergrund: Die Digitalisierung unserer Gesellschaft soll mit dem neuen Mobilfunk-Standard 5G zunehmend über Mobil- und Kommunikationsfunk organisiert werden – etwa bei IoT-Lösungen, aber auch bei Produkten für das Smart Home oder die Smart City.

Organisiert wird das Symposium von der 2007 gegründeten Kompetenzinitiative zum Schutz von Mensch, Umwelt und Demokratie e. V., die sich als internationale, interdisziplinäre und überparteiliche Fachvereinigung von Wissenschaftlern, Ärzten, Juristen und Technikern versteht. Der Verein warnt: Die Strahlenbelastung durch Mobilfunk werde massiv ansteigen. Auf dem Mainzer Symposium soll beleuchtet werden, welche gesundheitlichen Risiken damit verbunden sein können. Eine weitere Fragestellung: Welche möglichen Auswirkungen sind für besondere Risiko-Gruppen, vor allem Kinder und Jugendliche, zu erwarten?

Besserer Strahlenschutz gefordert

Rund 20 internationale Referenten wollen hierzu in Vorträgen, Workshops, Film-Dokus und Podiumsgesprächen Informationen und Empfehlungen aus erster Hand liefern. Im internationalen Austausch möchte die Tagung den Dialog von Wissenschaft und Gesellschaft fördern. Ziel ist es, Fortschritte im Strahlenschutz und eine neue Vorsorgepolitik zu erreichen.

Zu den Referenten auf der Veranstaltung zählen unter anderem Professor Dr. med. Wilhelm Mosgöller vom Institut für Krebsforschung an der Medizinischen Universität Wien, Professor Dr. med. Lennart Hardell (war als Facharzt für Onkologie und als Epidemiologe für Krebserkrankungen in der Abteilung Onkologie am Universitätsklinikum Örebro tätig), Professor Dr. med. Dominique Belpomme, Professor und Facharzt für Klinische Onkologie an der Universität Paris und Dr. Devra Davis, Gründungsdirektorin des Zentrums für Umweltonkologie am Krebsinstitut der Universität Pittsburgh.

Ausführliche Informationen zum Symposium: https://kompetenzinitiative.com/veranstaltungen/