Aktionsbündnis Patientensicherheit schreibt Preis aus

Stethoskop mit Schlauch in Herzform
Best-Practice-Beispiele, Forschungsarbeiten und gute Ideen gesucht: Der Deutsche Preis für Patientensicherheit wird im Mai 2018 vergeben (Foto: © Fabio Balbi/fotolia.com)

Das Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. (APS) sucht Kliniken, Praxen und Pflegeheime, die in ihrer Einrichtung die Sicherheit der Patienten mit innovativen Projekten und Konzepten verbessern.

Im Mai 2018 verleiht das APS zum fünften Mal den Deutschen Preis für Patientensicherheit. Die bisherigen Preisverleihungen haben bereits zahlreiche hochinteressante Projekte ans Licht der Öffentlichkeit gebracht: Mehr als ein Dutzend Projekte sind in den vergangenen Jahren ausgezeichnet worden – und haben zahlreiche Nachahmer gefunden.

Die mit insgesamt 19.500 Euro dotierte Auszeichnung richtet sich an Akteure im Gesundheitswesen, die mit bewährten Best-Practice-Beispielen oder auch praxisrelevanten Forschungsarbeiten zu einer neuen Sicherheitskultur beitragen. „Wir möchten gute Ideen und Projekte, die sich die Weiterentwicklung der Patientensicherheit zum Ziel gesetzt haben, mit dem Preis sichtbar machen“, sagt Dr. Ruth Hecker, stellvertretende Vorsitzende des APS. Der Preis trägt dazu bei, dass praxisrelevante Erkenntnisse zur Verbesserung der Sicherheit in der Versorgung von Patienten und auch Pflegebedürftigen in die Breite gelangen und möglichst viele Nachahmer finden.

Zukunftsweisende Beispiele gesucht

Gesucht werden zukunftsweisende herausragende Best-Practice-Beispiele mit Praxisbezug sowie evaluierte Forschungsarbeiten zum Thema Patientensicherheit und Risikomanagement. „Auch Ideen zur Optimierung von Infrastruktur und Ablauforganisationen in Gesundheitseinrichtungen oder Modelle für eine patientenzentrierte Kommunikation sind gefragt“, so Hedwig François-Kettner, 1. Vorsitzende des APS. Auf die Ausschreibung können sich Kliniken, Praxen, Pflegedienste, Apotheken, Healthcare-Anbieter, Verbände, Organisationen, Gesundheitsämter und Krankenkassen bewerben. Die Frist endet am 1. November 2017.

Preisverleihung in Berlin

Das APS schreibt den Preis auch in diesem Jahr gemeinsam mit der Aesculap Akademie, dem Ecclesia Versicherungsdienst, der MSD Sharp & Dohme GmbH und dem Georg Thieme Verlag aus. Der erste Platz ist mit 10.000 Euro, der zweite mit 6.000 Euro und der dritte Platz mit 3.500 Euro dotiert. Das APS verleiht den Deutschen Preis für Patientensicherheit auf seiner 13. Jahrestagung im Mai 2018 in Berlin. Wer Preisträger wird, entscheidet eine fachkundige Jury aus den Bereichen Pflege, Ärzteschaft, Apotheke, Selbsthilfe, Kostenträger und Patientensicherheitsforschung gemeinsam mit Vertretern der Initiatoren.

Hinweise zur Bewerbung finden Interessierte unter www.aps-ev.de/deutscher-preis-fuer-patientensicherheit.