TÜV Rheinland zertifiziert nach ISO 45001

Mitarbeiter in einem Kraftwerk
ISO 45001: Neues Zertifikat belegt ein wirksames Managementsystem für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit (Foto: TÜV Rheinland)

Als einer der ersten Prüfdienstleister hat der TÜV Rheinland die Akkreditierung für die neue ISO 45001 für Arbeits- und Gesundheitsschutz erhalten. Damit kann der TÜV ab sofort Audit- und Zertifizierungsverfahren in Unternehmen durchführen, die ein Managementsystem nach der ISO 45001 eingeführt haben.

Erfolgreich auditierte Unternehmen belegen mit dem Zertifikat, dass sie ein wirksames Managementsystem für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit betreiben. „Auch die TÜV Rheinland-Auditoren waren gefordert, sich intensiv mit den neuen Aspekten zu befassen“, erklärt Anja Oels, Produktverantwortliche für die ISO 45001 beim TÜV Rheinland. Im Vergleich zu der OHSAS 18001 folgt die neue ISO 45001 der High Level Structure, wie sie bereits bei anderen Managementsystemen eingesetzt wird, etwa der ISO 9001.

Die Betrachtung von Chancen und Risiken und die stärkere Einbindung der obersten Leitung spielt eine größere Rolle als bisher. „Der Radius, in dem sich eine Organisation bewegt, wurde insgesamt erweitert und muss unter sicherheitsrelevanten Aspekten betrachtet werden“, sagt Anja Oels. Für Unternehmen, die von der OHSAS 18001 auf die neue ISO 45001 umsteigen möchten, bietet der TÜV Rheinland eine Gap-Analyse an.

Neue Anforderungen selbst umgesetzt

Im Zuge des Akkreditierungsverfahren wies der TÜV Rheinland nach, dass er alle neuen Anforderungen – sowohl die der Norm selbst als auch die neuen Vorgaben des Zertifizierungsprozesses – erfolgreich umgesetzt hat. Auch die Auditoren, welche die Prüfverfahren bei Unternehmen umsetzen, durchliefen entsprechende Schulungen.