SpeechAir: Philips zeigt smartes Diktiergerät

Thomas Brauner, CEO von Speech Processing Solutions, enthüllt das neue SpeechAir symbolisch auf der conhIT in Berlin (Foto: Redaktion).

Das nach eigenen Angaben erste smarte Diktiergerät bringt Philips Speech Processing Solutions jetzt auf den Markt. Das neue Modell „SpeechAir“ ist WLAN-fähig, per Touchscreen sowie Schiebeschalter zu bedienen und arbeitet auf Android-Basis.

„Das Philips SpeechAir vereint in sich das Beste zweier Welten. Es ist gewissermaßen das fehlende Bindeglied zwischen der Welt der Smartphones und der Diktiergeräte“, sagt Dr. Thomas Brauner, CEO von Speech Processing Solutions. Die Benutzer dieses Geräts sollen von der Flexibilität eines Android-Geräts mit dessen „Look & Feel“, Touchscreen, Kamera sowie WLAN- und Bluetooth gleichermaßen profitieren und dadurch besonders effizient und bequem arbeiten können.

Dazu bietet das Gerät zum Beispiel eine professionelle Diktierfunktion. Drei Präzisions-Mikrofone, ein Schiebeschalter zur ergonomischen Bedienung, eine lange Akkulaufzeit sowie professionelle Bearbeitungsfunktionen und hohe Sicherheit sollen das SpeechAir zu einem nützlichen Begleiter für Mediziner und andere Anwender machen, die viel diktieren müssen. Die eingebaute Kamera lässt sich nicht nur zum Fotografieren nutzen, sondern dient auch als Barcode-Scanner. Die antimikrobielle Oberfläche und das robustes Gorilla-Glas des SpeechAir sollen den Einsatz in anspruchsvollen Umgebungen zusätzlich erleichtern.

Während das 360°-Mikrofon zum Aufnehmen von Diktaten und Meetings konzipiert wurde, soll das gerichtete Mikrofon am neuen Diktiergerät bei Aufnahmen in Umgebungen mit hoher Geräuschkulisse helfen. Das dritte Mikrofon des SpeechAir ermöglicht das Telefonieren über VoIP. Um einen hohen Schutz der Daten sicherzustellen, werden die SpeechAir-Aufnahmen in Echtzeit mit dem Protokoll AES-256 verschlüsselt. Das Gerät selbst ist durch einen PIN-Code vor unbefugter Nutzung geschützt. Einzelne Funktionen, wie zum Beispiel die Kamerafunktion, können gesperrt werden. Zudem lässt sich einschränken, welche WLAN-Netzwerke die Mitarbeiter nutzen dürfen.

Das Philips SpeechAir  ist in andere Workflow-Lösungen integrierbar, wie beispielsweise in Krankenhausinformationssysteme (KIS) . Softwareentwickler und Systemhäuser haben die Möglichkeit, ihre eigene App auf dem Gerät zu installieren. Benutzer können laut Hersteller direkt auf dem SpeechAir direkt auf Patienten-, oder Kundendaten und so die Verbindung mit den jeweils dazugehörigen Diktaten schaffen.