R+V Krankenversicherung mit elektronischer Patientenakte

Nina Henschel, Vorständin der R+V Krankenversicherung AG, bei der Vertragsunterzeichnung. Mit dabei (v.l.) R+V-Projektleiter Daniel Jurka sowie Ronald Fritz und Derek Proff (beide IBM). (Foto: Foto: R+V)

Als eine der ersten privaten Krankenversicherungen in Deutschland will die R+V Krankenversicherung im kommenden Jahr die elektronische Patientenakte (ePA) anbieten. Dazu arbeitet die R+V mit IBM zusammen.

Der Service für die Vollversicherten soll zum Sommer 2023 starten. In der ePA sind Befunde, Arztbriefe sowie weitere Gesundheitsdokumente wie etwa der Impfpass sicher gespeichert. 

Technologieprovider für die ePA der R+V Krankenversicherung ist IBM Consulting. IBM soll das ePA-Aktensystem, eine individualisierte Service-App sowie einen Identitätsprovider bereitstellen und den sicheren Betrieb in Rechenzentren in Deutschland realisieren. Um die ePa an die Anforderungen von Privatversicherten anzupassen und weiterzuentwickeln, wollen die beiden Unternehmen eng zusammenarbeiten.

„Als Gesundheitspartner wollen wir unseren Kundinnen und Kunden nicht nur sehr gute Produkte bieten, sondern auch hilfreiche Services“, sagt Nina Henschel, Vorständin der R+V Krankenversicherung. Die ePA soll ein Teil dieses Angebots werden. „Gemeinsam mit IBM bieten wir eine Lösung auf technisch höchstem Niveau mit einer einfach zu bedienenden App“, verspricht Henschel.

Die Einführung der ePA ist Teil einer Service-Offensive, mit der die R+V ihre Angebote für ihre rund 65.000 Vollversicherten ausbaut. Im Juli 2022 starten die Angebote „Family Coach“ mit vielen Services rund um die Familienplanung und die erste Zeit nach der Geburt sowie „Best Specialist“, bei dem den Versicherten besonders qualifizierte Ärzte für bestimmte Behandlungen empfohlen werden. Viele der Services sollen auch den Zusatzversicherten und den Kunden einer betrieblichen Krankenversicherung zur Verfügung stehen.

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