Elektronische Patientenakte im Zeitplan

Vorsitzender der Bitmarck-Geschäftsführung Andreas Strausfeld
Vorsitzender der Bitmarck-Geschäftsführung Andreas Strausfeld: „Pünktlich zum 1. Januar 2021 ein fertiges, Gematik-zugelassenes Produkt“ (Foto: Bitmarck)

Der Managed Service Provider der gesetzlichen Krankenversicherung Bitmarck entwickelt die elektronische Patientenakte (ePA) für mehr als 80 Prozent der gesetzlichen Krankenkassen – und liegt dabei nach eigenen Angaben voll im Zeitplan.

Zum 1. Januar 2021 müssen die gesetzlichen Krankenkassen ihren Versicherten nach dem Willen des Gesetzgebers eine elektronische Patientenakte (ePA) zur Verfügung stellen. Dabei befindet sich der für einen Großteil der gesetzlichen Krankenkassen tätige Managed Service Provider Bitmarck voll im Plan. Speziell die Software-Entwicklung des eigentlichen Aktensystems und der Benutzerschnittstelle (Mobile Applikation) durch den Partner Rise macht große Fortschritte. Eine Besonderheit ist dabei die Entwicklung einer eigenständigen VAU-Lösung (Vertrauenswürdige Ausführungsumgebung) als Teil des Aktensystems. Über diese Umgebung wird sichergestellt, dass der Betreiber der ePA niemals Zugriff auf die Daten des Versicherten hat. Um hier die höchstmögliche Sicherheit bieten und gewährleisten zu können, setzt Bitmarck mit Rise auf eine Eigenentwicklung, anstelle auf am Markt verfügbare Lösungen zurückzugreifen.

Gematik-zugelassenes Produkt

„Wir freuen uns, die Vernetzung des deutschen Gesundheitssektors weiter voran zu treiben und die Bestrebungen des Bundesministeriums für Gesundheit zu unterstützen, eine übergreifende und zukunftsweisende Plattform auf die Beine zu stellen. Die Entwicklung unserer ePA verläuft nach wie vor planmäßig und wir sind überzeugt, unseren Kunden pünktlich zum 1. Januar 2021 ein fertiges, Gematik-zugelassenes Produkt inklusive Betrieb liefern zu können. Die langjährige Expertise unseres Partners Rise mit der hiesigen Telematik-Infrastruktur hat sich in der Zusammenarbeit bereits als sehr wertvoll erwiesen“, erläutert der Vorsitzende der Bitmarck-Geschäftsführung Andreas Strausfeld.

Gestaltungsmöglichkeiten für die einzelnen Kassen

Der Sprecher der Rise-Geschäftsführung, Professor Thomas Grechenig, ergänzt: „Wir kommen ausgezeichnet und termintreu voran. Grund ist unter anderem das große Interesse des gesamten Bitmarck Projektteams am tatsächlichen Nutzen der ePA für die Versicherten sowie an der Erhaltung hoher Gestaltungsmöglichkeiten für die einzelnen Kassen. Hier hilft unsere über Jahre in kritischen Sektoren etablierte, flexible Technologie sehr. Wir erleben seitens Bitmarck straffe Umsetzung und umfassendes Denken in Richtung Leistungserbringer, Patientennutzen und Schaffung eines Ökosystems für den ganzen Gesundheits-Sektor. Mit diesem grundsoliden Kern ist Bitmarck heute schon für die direkte Zusammenarbeit mit Partnern ausgezeichnet handlungsbereit, auch für die im Alltag so wichtige sektorübergreifende Unterstützung der Versicherten.“

Kunden der Bitmarck Unternehmensgruppe sind die Betriebs- und Innungskrankenkassen sowie die DAK-Gesundheit und weitere Ersatzkassen. 85 Prozent der deutschen gesetzlichen Krankenkassen sind Kunden der Unternehmensgruppe. Mit 1.400 Mitarbeitern erzielt Bitmarck mit Hauptsitz in Essen einen Jahresumsatz von rund 286 Millionen Euro.

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