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Bundesverband Internetmedizin (BiM) wächst

Ärztin ruft auf Tablet-PC medizinische Aufzeichnungen ab Ärztin ruft medizinische Aufzeichnungen ab: Internetmedizin soll mit allen Beteiligten voran gebracht werden. (Foto: © Kaspars Grinvalds/fotolia.com)

Mit dem Praxissoftwarehersteller Medatixx hat der Bundesverband Internetmedizin (BiM) ein weiteres, prominentes Mitgliedsunternehmen gewonnen. Medatixx mit seinen rund 600 Mitarbeitern zählt zu den führenden Anbietern für Praxissoftware.

Der Bundesverband Internetmedizin e. V. (BiM) setzt sich dafür ein, dass in Deutschland die Internetmedizin mit allen Beteiligten und insbesondere mit dem Know-how und der Unabhängigkeit der approbierten Ärzte vorangebracht werden kann. Internetbasierte Anwendungen sollen sich im ambulanten Gesundheitssektor in Deutschland schneller verbreiten. BiM bietet dazu Leistungserbringern, Kostenträgern und Anbietern von internetmedizinischen Leistungen eine Plattform in unmittelbarem Zusammenwirken mit der Ärzteschaft. „Wir freuen uns sehr auf die gemeinsame Zusammenarbeit“, betont Dr. Markus Müschenich, Vorstand beim BiM.

Internetmedizin erobert weitere Bereiche

Das Thema Internetmedizin werde in Zukunft eine noch erheblichere Bedeutung erhalten, ist Medatixx-Geschäftsführer Jens Naumann überzeugt. Daher sehe Medatixx es als Pflicht auch für die optimale Unterstützung der Anwender an, sich zu engagieren und frühzeitig an sinnvollen Lösungen um die Internetmedizin mitzuarbeiten. Es sei ein großer Vorteil, wenn sich die unterschiedlichsten Akteure von Ärzten bis IT-Herstellern gemeinsam für sichere Standards und effiziente, praxisorientierte Lösungen im Bereich der Internetmedizin stark machen, heißt es vom Unternehmen.

Mit seiner gleichnamigen Praxissoftware ist Medatixx bereits vor zwei Jahren einen ersten Schritt in Richtung Online-Anwendungen gegangen. In der Software werden die Praxisdaten auf dem Praxis-PC, öffentliche Listen und Kataloge jedoch in der Cloud gespeichert. Sie stehen online stets auf dem neuesten Stand zur Verfügung.

Die ebenfalls von Medatixx entwickelte Patientenservice-App „x.patient“ erlaubt es, dass Patienten darin dokumentierte Werte in die Praxissoftware senden und Ärzte ihre Patienten zum Beispiel zur Medikation informieren können. Ende April auf der Fachmesse conhIT stellt das Unternehmen mit dem „Medatixx-App Point“ ein neues Portal für Gesundheits-Apps vor. Damit soll der strukturierte Datenaustausch zwischen ausgewählten medizinischen Apps auf dem Patienten-Smartphone und den Medatixx-Praxisprogrammen möglich werden.