Arztpraxen vernetzen sich immer häufiger

Grafisch bearbeitetes Bild mit Person, die IT-Netzwerk in der Hand hält
Standortvernetzung: Immer mehr Arztpraxen binden Zweigstellen in ihre IT fest ein. (Foto: medi © vege/fotolia.com)

Der Praxissoftwarehersteller Indamed verzeichnet eine wachsende Nachfrage nach der Standortvernetzungslösung „Medical Office Exchange“. Da Zweigstellenserver eingesetzt werden, ist die Lösung weitgehend ausfallsicher. Bei überörtlichen Gemeinschaftspraxen, Medizinische Versorgungszentren mit Außenstellen oder auch Ärztlichen Bereitschaftsdienstzentralen ist der kontinuierliche Abgleich von Patientendaten für eine lückenlose Dokumentation und Information notwendig und meist nicht mehr wegzudenken.

Die Indamed-Software für den Mehrfachstandortbetrieb ist durch eine besondere Lösung in der Lage, selbst bei einem Internetausfall die Weiterarbeit an allen Standorten zu gewährleisten. Möglich wird dies, weil jede Zweigstelle einen eigenen Server vorhält, auf dem jeweils die Praxissoftware „Medical Office Exchange“ installiert ist.

Echtzeit-Abgleich

Alle Standorte sind mittels VPN-Verbindung abgesichert vernetzt. Die Datenreplikation erfolgt dabei immer in zwei Richtungen: Jeder Zweigstellenserver schickt über VPN seine Daten an den Hauptserver. Der Hauptserver wiederum sendet die aktualisierten Daten an alle Zweigstellen weiter. So liegen die Patientendaten überall nahezu in Echtzeit vor. Standortserver und Datenreplikation erlauben es, externe Geräte wie EKG, Ultraschall oder Scanner anzubinden.

INFO
Die in Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern) ansässige Indamed EDV-Entwicklung und Vertrieb GmbH wurde vor 20 Jahren von Ärzten gegründet. Ihre Gesellschafter sind bis heute Ärzte und Informatikingenieure, die Programme für niedergelassene Ärzte, Notfalldienstzentralen, Medizinische Versorgungszentren, Therapeuten und Ambulanzen entwickeln.