Aktionsbündnis Patientensicherheit sucht Vorzeigeprojekte

Das Aktionsbündnis Patientensicherheit sucht Vorzeigeprojekte. (Foto: vege - Fotolia.com)

Wie kann der Patientensicherheit in Gesundheitseinrichtungen weiter ausgebaut werden? Antworten auf diese und ähnliche Fragen will das Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. (APS) finden. Aus diesem Grund werden vorbildliche Projekte zum Ausbau der Patientensicherheit auf allen Ebenen gesucht. Wer derartige Projekte entwickelt hat oder in diesem Bereich forscht, kann sie noch bis zum 15. November 2018 beim APS einreichen.

Die besten Arbeiten werden auf der 14. Jahrestagung des APS am 9. und 10. Mai 2019 in Berlin präsentiert, die unter dem Motto „Sicherheitskultur auf allen Ebenen“ steht. Die Forscher können ihre Arbeiten dort mit einem Kurzvortrag oder einer Präsentation vorstellen. Auf der Tagung diskutieren Experten aus dem Gesundheitswesen . Neben den Möglichkeiten zum Ausbau von Patientensicherheit in Einrichtungen der Gesundheitsversorgung soll es um Projekte gehen, die es Patienten und Angehörigen ermöglichen, zu ihrer eigenen Sicherheit beizutragen. Auch die Möglichkeiten, Beispiele und Maßnahmen mit Potenzial für mehr Patientensicherheit auch in der Breite zu nutzen, wollen die Teilnehmer der Tagung beleuchten.

Patientensicherheit in allen Einrichtungen

„Patientensicherheit ist das erstrebenswerte Ziel in allen Einrichtungen des Gesundheitswesens. Sie ist auch Handlungsmaxime des eigenen Tuns aller Mitarbeiter bei der Versorgung von Patienten“, sagt Hedwig François-Kettner, Vorsitzende des APS. Patientensicherheit bedeute Sicherheitskultur in jeder Dimension der Krankenversorgung – und sie müsse weiter mit Leben gefüllt werden. Dazu seien viele Akteure sowie zahlreiche konkrete Vorschläge und innovative Ideen notwendig.

„Zusammen mit allen Interessierten wollen wir Beispiele und Ansätze für die konkrete Umsetzung der Sicherheitskultur diskutieren“, so François-Kettner. Das reiche von Patientensicherheit als Teil der Führungsverantwortung über die praktische Anwendung von sicherheitsrelevanten Maßnahmen durch alle Mitarbeitenden bis hin zur Unterstützung für Patienten. „Ob Pflegekraft oder Chefarzt – es geht darum, dass jeder durch Mitdenken, Wachsamkeit und Innovationskraft einen Beitrag zum weiteren Ausbau der Patientensicherheit leistet“, so François-Kettner. Diese Handlungsvorgabe hat das Bündnis auch in seinem neuen „Weißbuch Patientensicherheit“ in den Mittelpunkt gestellt.