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Gelber Impfpass
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Digitaler Impfausweis muss sicher sein

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Medizin & Technik
  • Mit Telemedizin gegen unerfüllten Kinderwunsch

    Ein telemedizinisches Kinderwunschprogramm haben Medgate und VivoSensMedical nun gemeinsam gestartet. Lunara+ ist den Anbietern zufolge das erste Programm dieser Art in Deutschland.

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  • Virtual-Realtiy-Training für hochkritische Thoraxeingriffe

    Mithilfe von Virtual Reality lassen sich seltene Eingriffe üben, um besser auf kritische Einsatzlagen vorbereitet zu sein.

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  • Identitätsdiebstahl und Co. als Risiko für Kliniken

    Identitätsdiebstahl ist eine Gefahr, von der auch Klinken zunehmend betroffen sind. Warum außerdem die digitale Vernetzung der Akteure im Gesundheitswesen und der KI-Einsatz die Angriffsfläche für Cyberkriminelle vergrößern, erläutert Olaf Milde, Manager Solutions Engineering Central Europe bei Imprivata, in seinem Gastbeitrag. Gastbeitrag von Olaf Milde Krankenhäuser gelten heute als besonders attraktive Ziele für Angreifer: Sie verarbeiten hochsensible Patientendaten, betreiben komplexe IT-Infrastrukturen und sind gleichzeitig auf eine jederzeit funktionierende IT angewiesen. Cyber-Erpresser nutzen aus, dass ein Ausfall digitaler Systeme unmittelbare Auswirkungen auf die medizinische Versorgung haben kann. Das Risiko einer erfolgreichen Attacke lässt sich deutlich verringern, wenn Benutzerkonten und digitale Identitäten besser gesichert und verwaltet werden. Aktuelle Zahlen zeigen, wie stark der Gesundheitssektor bereits betroffen ist. Laut einer Studie im Auftrag eines britischen IT-Sicherheitsunternehmens waren weltweit rund zwei Drittel der Gesundheitseinrichtungen im Jahr 2024 von Ransomware-Angriffen betroffen. In Deutschland registrierten Behörden in den vergangenen Jahren zahlreiche Cybervorfälle in Krankenhäusern. Laut der Krankenhaus-Studie 2025 der BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und des Deutschen Krankenhausinstituts waren rund 20 Prozent der Krankenhäuser in den letzten drei Jahren von meldepflichtigen Cybervorfällen betroffen. Auch gemäß BSI-Lagebericht 2025 kamen meisten meldepflichtigen IT-Störungen von KRITIS-Unternehmen aus dem Gesundheitswesen mit 155, gefolgt von 153 im Energiesektor und 150 in Transport und Verkehr.  Angriffe auf Kliniken nehmen zu Wie gravierend die Folgen solcher Angriffe sein können, zeigt ganz aktuell der Cyberangriff auf die BDH-Klink Greifswald im Februar dieses Jahres. Teile der IT- und Kommunikationsinfrastruktur fielen aus, weshalb betroffene Systeme sofort isoliert wurden. Die Klinik aktivierte Notfallprozesse und stellte viele Arbeitsabläufe vorübergehend von digital auf Papier um.  Im Juli 2025 wurde ein weiterer deutscher Klinikbetreiber Ziel eines Cyberangriffs auf seine IT-Systeme. Dadurch kam es in vielen seiner deutschen Einrichtungen zu IT-Ausfällen und Störungen digitaler Dienste, was den Klinikbetrieb zeitweise erschwerte. Später stellte sich heraus, dass die Angreifer teilweise Zugriff auf personenbezogene Daten von Patienten und Mitarbeitern hatten.  Benutzerkonten und KI-Agenten als Einfallstor für Cyberattacken Der Erfolg vieler Angriffe auf die IT ist dabei immer weniger auf technischen Sicherheitslücken zurückzuführen. Cyberkriminelle nutzen zunehmend kompromittierte Benutzerkonten, gestohlene Zugangsdaten oder falsch konfigurierte Zugriffsrechte. Gerade in komplexen IT-Landschaften von Krankenhäusern entstehen dadurch neue Risiken. Mit jedem Mitarbeiter, mit jedem externen Dienstleister und mit jedem Gerät wächst die Zahl der digitalen Identitäten, die die Krankenhaus-IT verwalten muss. Neben Ärztinnen und Ärzten, Pflegepersonal und Verwaltung greifen auch externe IT-Dienstleister, Medizintechnikhersteller, Forschungspartner oder temporäre Mitarbeitende auf unterschiedliche Systeme zu. Gleichzeitig entstehen zahlreiche Schnittstellen zwischen Krankenhausinformationssystemen, Fachanwendungen, Medizingeräten und Cloud-Diensten. Ein neues Risiko sowohl in Gesundheitsorganisationen als auch in Unternehmen aller anderen Branchen stellen KI-Agenten dar. Viele Organisationen, auch Krankenhäuser, prüfen derzeit, wie sie KI nutzen können, unter anderem zur Automatisierung von Aufgaben. Im Gesundheitswesen birgt dies ein potenzielles Risiko für die Sicherheit und Privatsphäre der Patienten. Daher müssen KI-Agenten genauso strikt und präzise verwaltet werden wie menschliche Identitäten. Identitätsdiebstahl ist Einfallstor für Cyberkriminelle Das erhöht die Risiken für Angriffe durch Identitätsdiebstahl deutlich. In vielen Kliniken existieren tausende Benutzerkonten mit unterschiedlichen Rollen und Berechtigungen. Häufig fehlt jedoch eine vollständige Transparenz darüber, welche Identitäten auf welche Systeme zugreifen können. Werden Zugriffsrechte nicht regelmäßig überprüft oder Konten nach Personalwechseln oder Wartungsarbeiten Externer nicht deaktiviert, entstehen sogenannte „verwaiste Accounts“ . Sie sind ein häufig genutzter Einstiegspunkt für Angreifer. Zudem führt die Vielzahl medizinischer IT-Systeme häufig dazu, dass Mitarbeitende im Laufe der Zeit immer mehr Zugriffsrechte erhalten, ohne dass diese wieder reduziert werden. Dieses Phänomen, bekannt als „Privilege Creep“, erhöht das Risiko, dass ein kompromittiertes Benutzerkonto Zugriff auf besonders kritische Systeme erhält.  IAM als Erfolgsfaktor der IT-Security im Gesundheitswesen  Strategien des Identity- und Access-Managements (IAM) gewinnen daher zunehmend an Bedeutung für die IT-Sicherheit im Gesundheitswesen. IAM-Systeme ermöglichen eine zentrale Verwaltung digitaler Identitäten, eine strukturierte Vergabe von Zugriffsrechten sowie eine kontinuierliche Kontrolle darüber, wer wann auf welche Systeme zugreifen darf. Ergänzende Maßnahmen wie rollenbasierte Zugriffskonzepte, automatisierte Benutzerverwaltung oder Mehrfaktor-Authentifizierung können helfen, Sicherheitsrisiken deutlich zu reduzieren.  Gleichzeitig kann der Komfort für die Mitarbeitenden gesteigert werden, wenn durch die Einführung von Enterprise Access Management passwortlose Zugangsverfahren eingeführt werden können. Nach der einmaligen Anmeldung und Authentifizierung können Mitarbeitende im Gesundheitswesen dann an jedem Endgerät über den NFC in ihrem Mitarbeiter-Badge freigeschaltet werden.  Regulatorische Anforderungen gestiegen Die Relevanz des Themas wächst auch durch regulatorische Anforderungen. Viele Krankenhäuser zählen zur kritischen Infrastruktur und unterliegen den strengen Sicherheitsvorgaben, etwa im Rahmen des IT-Sicherheitsgesetzes 2.0 oder der europäischen NIS-2-Richtlinie. Beide Regelwerke verlangen unter anderem ein strukturiertes Risikomanagement und verbesserte Maßnahmen zur Zugriffskontrolle. Es stellt sich daher eine zentrale Frage der Klinik-Digitalisierung: Wie können Krankenhäuser ihre IT-Systeme weiter öffnen und digital vernetzen, ohne gleichzeitig neue Sicherheitsrisiken zu schaffen? Moderne Identity- und Access-Management-Strategien spielen dabei die entscheidende Rolle, die wachsende Angriffsfläche digitaler Krankenhausinfrastrukturen wirksam zu kontrollieren und Cyberattacken durch gekaperte Accounts auszuschließen. Olaf Milde, Manager Solutions Engineering Central Europe bei Imprivata. Foto: Imprivata

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Healthcare
  • Telekom bringt KI in die Pflegedokumentation

    Die Telekom hat eine KI-basierte Lösung für die digitale Pflegedokumentation vorgestellt. Pflegekräfte in Krankenhäusern können Behandlungsdaten direkt am Patientenbett per iPad diktieren, die Anwendung erstellt daraus strukturierte Pflegeberichte. Das Unternehmen präsentiert die neue Lösung für die digitale Pflegedokumentation auf der diesjährigen DMEA (21. bis 23. April in Berlin). Das Angebot richtet sich an Einrichtungen, die das Krankenhausinformationssystem iMedOne nutzen. Mit der neuen KI-Lösung für die Pflegedokumentation können Pflegekräfte Informationen zur Behandlung direkt am Patientenbett per Spracheingabe in ein iPad erfassen. Die diktierten Inhalte werden automatisch in strukturierte Pflegeberichte umgewandelt. Nach Unternehmensangaben erfolgt die Verarbeitung in der souveränen T Cloud Public in deutschen Rechenzentren. Pflegedokumentation vor Ort Das System soll pflegespezifische Fachsprache erkennen und internationale Mitarbeitende durch automatische Korrekturen bei Grammatik und Terminologie unterstützen. Die Dokumentation kann unmittelbar nach der Leistungserbringung erfolgen, ohne zusätzlichen Wechsel an einen stationären PC-Arbeitsplatz. Während des Diktats werden die erfassten Angaben in iMedOne Mobile angezeigt und können direkt überprüft und angepasst werden. Anschließend erstellt die Anwendung aus den finalen Informationen einen strukturierten Bericht, der nach Validierung durch die Pflegekraft im Krankenhausinformationssystem gespeichert wird. Sicherheit gewährleistet Nach Angaben der Telekom werden die Daten verschlüsselt übertragen, ausschließlich im Arbeitsspeicher verarbeitet und nach Abschluss des Berichts gelöscht. Die technische Architektur umfasst demnach Datenlokalität in deutschen Rechenzentren, ein Gateway für medizinische Spracherkennung und skalierbare Rechenressourcen. Aus Sicht des Unternehmens kann die KI in der Pflegedokumentation dazu beitragen, Pflegekräfte zu entlasten, die Dokumentationsqualität zu verbessern und revisionssichere Nachweise zu erleichtern. Darüber hinaus soll die Lösung Risiken bei Prüfungen und Qualitätskontrollen des Medizinischen Dienstes reduzieren.

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  • Joint Venture für sichere Vernetzung von Gesundheitsdaten

    Die sichere Vernetzung von Gesundheitsdaten steht im Fokus eines jetzt angekündigten Joint Ventures zwischen der Charité und Schwarz Digits.

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  • Chatbots in der Medizin

    Chatbots kommen immer häufiger in der Medizin zum Einsatz. So hat zuletzt Ankündigung von ChatGPT Health für Aufsehen gesorgt. Bislang ist dieser Bereich im ChatGPT-System, bei dem Anwenderinnen und Anwender medizinische Unterlagen oder die Daten aus Ihren Gesundheits- und Fitness-Apps hochladen können, um personalisierte Gesundheitsauskünfte zu erhalten, noch nicht in Deutschland verfügbar. Wir haben über die Entwicklung mit Dr. med. Michael Stephan-Odenthal gesprochen. Er ist ärztlicher Leiter der Uro-GmbH Nordrhein, die seit rund einem Jahr einen eigenen Chatbot anbietet. Redaktion: Was müsste geschehen, damit eine Option wie ChatGPT Health auch hierzulande eingesetzt werden könnte? Stephan-Odenthal: Es müsste transparent dargestellt werden, auf welche Quellen die Einschätzung von ChatGPT zurückgreift. Diese Quellen müssten den Anfragenden klar und deutlich mitgeteilt werden, sodass diese bei einer weiteren Beratung in der ärztlichen Praxis gegebenenfalls auf die Quellen verweisen können. Redaktion: Sie bieten bereits seit einem Jahr sehr erfolgreich mit UroBert einen Chatbot für Patienten an, der auf ChatGPT basiert. Wie funktioniert er? Was ist der Unterschied zu ChatGPT Health? Stephan-Odenthal: Der UroBert soll anonym eine Ersteinschätzung zu den genannten Problemen und Symptomen geben. Er verweist am Ende immer auf unser Praxisnetzwerk in Nordrhein, wo alle Patientinnen und Patienten fachlich zuverlässigen urologischen Rat von einer realen Person bekommen. Wir erhoffen uns davon eine gewisse Filterfunktion, die Patientinnen und Patienten auch klar machen soll, wie dringlich oder weniger dringlich ihr Problem ist, damit anschließend in einer Praxis ein entsprechender Termin gewählt werden kann – denn nicht alle benötigen sofort einen Termin. Dr. med. Michael Stephan-Odenthal ist ärztlicher Leiter der Uro-GmbH Nordrhein – ein ärztlicher Zusammenschluss, der rund 300 niedergelassene Urologinnen und Urologen vertritt. Redaktion: Was sind die Stärken von UroBert? In welchem Bereich würden Sie gerne noch nachjustieren? Stephan-Odenthal: Die Stärke liegt vor allen darin, dass er zur Beantwortung, wie bei LLM üblich, in sehr kurzer Zeit auf große Datensätze zurückgreift. Der UroBert ist außerdem so programmiert, dass er Patientinnen und Patienten beruhigen soll und in Verknüpfung mit unserem Praxisnetzwerk gleich den richtigen Behandler oder die richtige Behandlerin in der Umgebung findet. Redaktion: OpenAI versichert zwar, dass die Daten sicher sind, aber Datenschutzexperten melden Zweifel an. Wie bewerten Sie die Entwicklung? Stephan-Odenthal: Der Datenschutz ist sicherlich ein ganz wichtiger Aspekt, da Gesundheitsdaten äußerst sensibel sind. Der zweite wichtige Aspekt ist die Verantwortlichkeit. Wer ist am Ende verantwortlich für die Qualität und die Sicherheit der von ChatGPT gegebenen Antwort? Bei unserem urologischen Chatbot wird die Verantwortlichkeit am Ende einer Beratung immer an unser Netzwerk, bestehend aus mehr als 300 Urologinnen und Urologen delegiert.  Die KI wird immer nur so gut sein wie die Datensätze, an denen sie trainiert wurde. Deshalb ist es wichtig, diese Datensätze transparent darzustellenMichael Stephan-Odenthal Redaktion: Welche Gefahren sehen Sie bei künstlicher Intelligenz im Gesundheitswesen? Was ist aus Ihrer Sicht zu vermeiden? Stephan-Odenthal: Die KI wird immer nur so gut sein wie die Datensätze, an denen sie trainiert wurde. Deshalb ist es wichtig, diese Datensätze transparent darzustellen. Nur so kann deren Validität nachvollzogen werden. Das bedeutet auch, die KI darf niemals als allwissend dargestellt werden, denn sie kann niemals ein Ergebnis liefern, das über den Stand der Wissenschaft hinausgeht.  Redaktion: Welche Rolle wird künstliche Intelligenz Ihrer Meinung nach im Gesundheitswesen spielen? Inwiefern kann sie zur Entlastung des Systems beitragen? Stephan-Odenthal: KI wird eine zunehmende Rolle im Gesundheitssystem einnehmen, da wir in Zukunft mit einer immer weiter steigenden Zahl an medizinischem Bedarf konfrontiert werden. Diese Nachfrage kann jetzt schon nicht mehr mit den vorhandenen humanen Ressourcen abgearbeitet werden. Wir brauchen die KI als Ergänzung zur Ersteinschätzung von Beschwerden und für die Lenkung von Patientinnen und Patienten im Gesundheitssystem. Das ist UroBertDer Chatbot UroBert der Uro-GmbH Nordrhein beantwortet anonym Fragen rund um urologische Vorsorge und schambehaftete Themen. Er bietet eine niedrigschwellige digitale Anlaufstelle für Menschen, die sich bei Beschwerden im Intimbereich, zu sexueller Gesundheit oder Vorsorge unsicher fühlen.Technisch basiert UroBert auf ChatGPT und wurde fachlich von Urologinnen und Urologen geprüft. Bislang wurde das Angebot rund 5000 Mal genutzt. Der Chatbot ersetzt keinen Arztbesuch, sondern soll Hemmschwellen abbauen und zur richtigen Einschätzung von Symptomen beitragen.Seit einem Jahr ist UroBert im Einsatz und wurde nun um weitere Sprachen erweitert – darunter Arabisch, Französisch, Spanisch, Türkisch und Ukrainisch – um noch mehr Menschen zu erreichen.

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