Siemens Healthineers schließt Epocal-Übernahme ab

Epocal-Analysegerät in Krankenhauszimmer
Mit der abgeschlossenen Akquisition von Epocal kann Siemens Healthineers jetzt das Portfolio für die Blutgas-Diagnostik erweitern. (Foto: Siemens AG)

Siemens Healthineers hat Ende Oktober 2017 die Übernahme des Spezialisten für Blutgas-Diagnostik Epocal abgeschlossen. Finanzielle Details der Transaktion wurden nicht bekanntgegeben.

Mit der Integration der Epoc-Produktlinie in das digitale Point-of-Care-Ökosystem kann Siemens Healthineers künftig auf die unterschiedlichen Anforderungen von verschiedenen Institutionen wie Arztpraxen oder Kliniken eingehen. Mit einem vollständigen Portfolio für die Blutgas-Diagnostik – vom Handgerät für niedriges Probenaufkommen bis hin zum vollautomatischen, kompakten Tischgerät für hohen Durchsatz – können die Anwender ihre Arbeitsabläufe besser planen. Für spezifische Anforderungen können die Lösungen angepasst werden.

Epocal mit „maßgeschneiderten Testlösungen“

„Gesundheitsnetzwerke haben einen unterschiedlichen Bedarf an Blutgasuntersuchungen in Arztpraxen, Kliniken, Notaufnahmen, Laboren und sogar in Krankenwagen. Eine einzige Lösung ist begrenzt und erfüllt möglicherweise nicht alle Patientenbedürfnisse. Aus diesem Grund sind maßgeschneiderte Testlösungen so wichtig für die Verbesserung der Patientenversorgung“, erläutert Peter Koerte, President des Bereichs Point of Care Diagnostics bei Siemens Healthineers. „Mit einem Komplettangebot für die Blutgasdiagnostik können wir Gesundheitsversorgern und Point-of-Care-Koordinatoren dabei helfen, ihre Arbeitsabläufe zu verbessern, indem sie den richtigen Test zur richtigen Zeit in der richtigen Umgebung anbieten.“

Info Siemens Healthineers:
Unter dem Markennamen Siemens Healthineers sind die medizintechnischen Aktivitäten der Siemens AG zusammengefasst. Der Name „Healthineers“ ist ein Neologismus aus „healthcare“, „engineer“ und „pioneer“. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Erlangen beschäftigt weltweit rund 49.000 Mitarbeiter.