Psychologen helfen bei der Cyber-Erziehung

Kinder mit Smartphone und Notebook
Kinder mit Smartphone und Notebook: Integration psychologischer Ratschläge soll Schutzniveau verbessern. (Foto: © andras_csontos/fotolia.com)

Viele Eltern sind überfordert, wenn ihr Nachwuchs das Internet entdeckt. Eine neue Schutzlösung des Anbieters Kaspersky Lab liefert Eltern jetzt Tipps vom Psychologen zur Cyber-Erziehung. Kinder können blockierte Seiten und Apps von Eltern freigeben lassen.

Die Schutzlösung „Kaspersky Safe Kids“ enthält jetzt neue Funktionen für iOS- und Android-Geräte. Sie beinhaltet mehr Experten-Unterstützung für Eltern – und etwas mehr Funktionalität für die Kids. So können Kinder ab sofort ihre Eltern mobil und mit einem Klick um Zugang zu eigentlich für sie gesperrte Webseiten oder Apps anfragen. Wenn die Eltern damit einverstanden sind, können sie der Anfrage mittels Knopfdruck zustimmen.

Menschlicher Touch gefragt

Eltern erhalten praxisnahe Ratschläge von Psychologen. Das beinhaltet Handlungsempfehlungen im Falle des Zugriffs der Kinder auf unpassende Webseiten und Apps, neuer (vielleicht unerwünschter) Online-Bekanntschaften, getätigter Online-Einkäufe oder exzessiver Internetnutzung ihrer Kids. „Wir möchten Eltern dabei unterstützen, zu verstehen, warum ihre Kinder sich so verhalten, wie sie es tun, und warum sie an bestimmten Inhalten interessiert sind. Wir sind der Meinung, dass die Integration psychologischer Ratschläge unserer Lösung nicht nur einen menschlichen Touch verleiht, sondern das Schutzniveau an sich verbessert“, erklärt Holger Suhl, General Manager DACH bei Kaspersky Lab.

Eine internationale Studie von Kaspersky Lab hatte ergeben, dass ein Drittel der befragten Eltern keinen Überblick über die Internetnutzung ihrer Kinder hat. Die aktualisierte Version von „Kaspersky Safe Kids“ ist unter http://www.kaspersky.com/de/safe-kids verfügbar. Die neuen Funktionen werden im kommenden Jahr auch für stationäre Rechner und Notebooks für Windows- und Mac-Nutzer verfügbar sein.