Nanotechnologie-Konferenz in Marburg

Molekül
NaNaX-Konferenz 2016 in Marburg (Foto: © Alexey Brin/fotolia.com)

Die Stadt Marburg ist vom 4. bis 8. April 2016 Gastgeber für Forscherinnen und Forscher aus aller Welt im Bereich Nanotechnologie. Der Fokus der Konferenz liegt auf der aktuellen Forschung zu Nanokristallen und deren Anwendung. Einer der Hauptorganisatoren der 7. Internationalen Konferenz für Nanotechnologie (NaNaX) ist Professor Dr. Wolfgang Parak vom Fachbereich Physik der Philipps-Universität in Marburg.

Nanokristalle werden unter anderem in der Biologie und Medizin genutzt, beispielsweise, um neue Diagnostikmethoden, Medikamente oder Bildgebungsverfahren zu entwickeln. In der Physik und in den Ingenieurwissenschaften werden sie unter anderem bei der Herstellung von Elektrogeräten und Energiespeichern eingesetzt. Nanokristalle bieten vielfältige Anwendungsmöglichkeiten. Ihre elektronische Zustandsdichte lässt sich leicht verändern. Dadurch können ihre magnetischen, optischen, elektronischen, katalytischen und mechanischen Eigenschaften kontrolliert werden.

Professor André Nel von der University of California hält am Dienstag, den 5. April ab 19 Uhr einen öffentlichen Vortrag (englischsprachig) zur Bedeutung von Nanotechnologie für neue Therapien gegen Bauchspeicheldrüsenkrebs. Nel berichtet über die Entwicklung eines Nanocarriers, der es ermöglicht, dass onkologische Standardtherapeutika fortgeschrittene Tumore besser erreichen und bekämpfen können.

NaNaX-Konferenz 2016 in Marburg

  • Montag, 4. April bis Freitag, 8. April 2016, Landgrafenhaus (Hörsaal LH101), Universitätsstraße 7, 35037 Marburg
  • Nanotechnologie in der Krebsmedizin: Öffentlicher Vortrag am 5. April ab 19 Uhr. Referent: Professor André Nel, University of California
  • Veranstalter: Philipps-Universität Marburg, Prof. Dr. Wolfgang Parak (Fachbereich Physik)