Medizinrechenzentrum gewinnt KI-Wettbewerb

Georg Mackenbrock
Georg Mackenbrock ist einer der drei DMRZ-Geschäftsführer und Leiter des nun ausgezeichneten Forschungsteams (© 2017 Deutsches Medizinrechenzentrum GmbH)

Das Wiener Spin-off des Deutschen Medizinrechenzentrums hat im japanischen Kyoto einen internationalen Wettbewerb zur Künstlichen Intelligenz (KI) gewonnen. Das DMRZ-Forschungsteam wurde für seine Lösungen in der automatisierten Erkennung von Textgrundlinien in handschriftlichen Dokumenten in zwei Kategorien ausgezeichnet.

Automatisierte Texterkennung

Seit mehr als zwei Jahren betreibt das Deutsche Medizinrechenzentrum (DMRZ.de) in Wien eine Forschungseinrichtung zur Künstlichen Intelligenz. Ziel sei es, die Online-Software des Unternehmens intelligent zu machen und so die Abrechnung und Dateneingabe weiter zu vereinfachen. Aktuell arbeitet das DMRZ daran, die händische Erfassung von Formularen überflüssig zu machen.

„Fotografieren statt tippen“ lautet das Motto der in Düsseldorf ansässigen Abrechnungs-Spezialisten. Verordnungen, Rechnungen, Rezepte, Transportscheine, Berichte, Dokumentationen oder Fotos sollen nach den Vorstellungen von DMRZ nicht mehr in staubigen Aktenordnern archiviert werden, sondern in der sicheren Cloud des Unternehmens.

Der internationale Wettbewerb zur Künstlichen Intelligenz (KI) “ICDAR2017 Competition on Baseline Detection (cBAD)” im japanischen Kyoto will zeigen, was auf dem Gebiet der Handschrifterkennung in Dokumenten bereits möglich ist.