Großauftrag für KIS-Spezialist Meierhofer

Ärztin nutzt Tablet-PC
In allen zehn Reha- und Unfallkrankenhäusern der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt Österreich wird künftig das M-KIS von Meierhofer genutzt (Foto: © Aleksandr Khakimullin/123rf.com)

Der deutsche Krankenhausinformationssystem-Anbieter Meierhofer hat für sein „M-KIS“ die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt (AUVA) gewonnen, die in Österreich landesweit Unfallkrankenhäuser und Rehabilitationszentren betreibt.

Die AUVA löst ihr bisheriges Krankenhausinformationssystem ab und setzt das M-KIS von Meierhofer in allen zehn Reha- und Unfallkrankenhäusern ein. Nach einem mehrstufigen, internationalen Ausschreibungsverfahren entschied sich die Versicherungsanstalt für M-KIS. Mit der neuen Lösung sind die AUVA-Einrichtungen für die kommenden Anforderungen im österreichischen Gesundheitsmarkt gerüstet.

Die AUVA wird in ihren Unfallkliniken in Klagenfurt, Linz, Salzburg, Graz, Kalwang und im Traumazentrum Wien sowie in ihren Rehabilitationszentren Bad Häring, Meidling, Tobelbad und Weißer Hof das Krankenhausinformationssystem M-KIS von Meierhofer einführen. Schon seit 2006 nutzt die AUVA in ihren Unfallkliniken die Meierhofer-Lösungen für das OP-Management. Nun sollen landesweit auch sämtliche anderen Prozesse, die in der Unfallchirurgie ablaufen, über das Krankenhausinformationssystem des deutschen Anbieters abgebildet werden. Das bisherige KIS, welches bei der AUVA im Einsatz ist und eine Eigenentwicklung war, wird mit M-KIS abgelöst.

Nachbehandlungsprozesse lassen sich abbilden

In M-KIS lassen sich nur Abrechnungs-, sondern auch medizinische Fälle anlegen. Damit unterstützt M-KIS die spezifischen Workflow-Anforderungen von Unfallkrankenhäusern und Rehabilitationszentren, bei deren Patienten oft langwierige Nachbehandlungsprozesse abzubilden sind. „Mit den Lösungen von Meierhofer haben wir bereits in der OP-Planung sehr gute Erfahrungen gemacht“, erklärt Dr. Thomas Mück, stellvertretender Generaldirektor der AUVA. „Unser vorheriges Krankenhausinformationssystem ist schon seit Jahrzehnten im Einsatz und stößt nun an seine technischen Grenzen. Mit M-KIS erhalten wir eine hochwertige Software, die sämtliche Prozesse in unseren Krankenhäusern abbildet.“