Gematik erweitert TI-Score auf die elektronische Patientenakte

Die gematik hat den TI-Score auf die elektronische Patientenakte erweitert. (Grafik: Vectorv/123rf.com)

Um die Nutzung der elektronischen Patientenakte (ePA) voranzutreiben, hat die gematik nun den TI-Score erweitert. Das soll mehr Transparenz in den Markt für Primärsysteme bringen und für mehr Dynamik in Bezug auf die ePA selbst sorgen.

Nachdem Softwareanbieter bereits für das E-Rezept transparent machen sollen, wo sie auf dem Weg hin zu „E-Rezept-ready“ stehen, melden entsprechende Anbieter nun auch für die ePA ihren aktuellen Status im TI-Score. So soll auch hier regelmäßig eine Veröffentlichung aktueller Daten zu Lage, Ausstattungsgrad und Einsatzbereitschaft erfolgen.

Es gibt definierte Merkmale, wie etwa die Zertifizierung und Eignungsfeststellung sowie den Einrichtungsgrad und die Bereitstellung von Schulungsmaterial. Anhand dieser Merkmale soll die Online-Übersicht im Portal der gematik zeigen, wie nahe die Softwareanbieter dem Ziel „ePA-ready“ bereits sind. Zudem kann anhand des TI-Scores ermittelt werden, welche Versionsstufe ein Anbieter für die ePA bereitstellt. So wird zum Beispiel die Verfügbarkeit eines fein-mittelgranularen Berechtigungsmanagements erhoben (ePA 2.0).

Regelmäßige Aktualisierungen

In den vergangenen Wochen hat die gematik bereits Softwareanbieter kontaktiert, um den Reifegrad der ePA im jeweiligen Primärsystem abzufragen. Der TI-Score soll nun die Ergebnisse dieser Befragung veranschaulichen. Die Übersicht soll laufend aktualisiert und erweitert werden, sobald es Rückmeldungen der Softwareanbieter gibt. Dazu sind alle Anbieter aufgerufen, Informationen und bei Veränderungen entsprechende Aktualisierungen an die gematik zu senden.