Extreme Networks stellt Healthcare-Portfolio vor

Mann nutzt Lösung „Information Governance Engine“ auf Notebook
Die Lösung „Information Governance Engine“ soll Unternehmen im Gesundheitswesen dabei unterstützen, Compliance mit der EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) vorzubereiten. (Foto: Extreme Networks)

Der Netzwerkhersteller Extreme Networks zeigt auf der conhIT in Berlin Netzwerklösungen für Kliniken und den Pflegebereich. Herausforderungen in Bezug auf Netzwerk-Sicherheit und -Management sollen mit ihnen bewältigt werden.

Auch die Einhaltung von Branchenrichtlinien und Gesetzesvorgaben, sowie die Einbindung von IoT- medizinischen Geräten soll besser gelingen. Extreme Networks und Partner demonstrieren auf der conhIT 2018 (in Halle 2.2 – Stand B105) mithilfe von typischen Netzwerkszenarien und medizinischen Endgeräten die Leistungen ihrer Lösungen im Live-Betrieb.

Neben dem Hardware-Portfolio liegt der Fokus des diesjährigen Messeauftritts auf Software-Lösungen für Netzzugangskontrolle und -sicherheit sowie Netzwerkanalyse und -management. Die neu vorgestellte Lösung „Information Governance Engine“ soll Unternehmen im Gesundheitswesen dabei unterstützen, sowohl Branchenvorgaben einzuhalten als auch Compliance mit der EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) vorzubereiten, die ab dem 25. Mai 2018 alle Branchen betrifft.

Wachsende Herausforderungen für Klinik-IT

Wachsende IT-Herausforderungen stellen die verantwortlichen Mitarbeiter vor ständig wachsende Herausforderungen. Früher wurden oft sämtliche medizintechnischen Geräte in einem einzigen, durch eine Firewall geschützten VLAN zusammengefasst. Aufgrund einer Reihe von Faktoren ist diese Vorgehensweise nach Einschätzung des Anbieters jedoch nicht mehr zeitgemäß:

  • es fehlt die Kontrolle darüber, von wem und wie auf das Netz zugegriffen wird
  • die Gefahr wächst, dass ein Konfigurationsfehler bei einem medizintechnischen Gerät auch andere Geräte beeinträchtigt
  • ältere drahtlose medizinische Geräte sind häufig weder FDA-konform, noch unterstützen sie die neuesten Authentifizierungs- und Verschlüsselungssysteme oder die geforderten Netzwerkqualitätsparameter
  • mit der Anzahl neuer medizintechnischer Geräte sinkt die Möglichkeit, alle Lösungen einfach und ohne Vorbereitung in ein einziges dediziertes Netzwerk einzubinden.

Business Intelligence für das Netzwerk

Statt sich ausschließlich auf die Anzahl der Geräte und die benötigte Bandbreite zu konzentrieren, sollten Healthcare-Unternehmennach dem Urteil von Extreme Networks ihren kompletten Ansatz zur Unterstützung medizintechnischer Geräte neu überdenken und eine Strategie entwickeln, wie sie ihr Netzwerk am besten mit Business Intelligence versehen können.