Besser Verdienende fühlen sich gesünder

Geldscheine
Besser Verdienende fühlen sich offenbar glücklicher und gesünder als Geringverdiener (Foto: Gina Sander/Fotolia.com)

Geld macht offenbar doch glücklich. Das legen zumindest die Ergebnisse einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage nahe, die für den Deutschen Gesundheitsmonitors des Bundesverbandes der Arzneimittelhersteller (BAH) im zweiten Quartal 2016 durchgeführt worden ist.

Je höher das Einkommen, desto größer ist das persönliche Glücksempfinden, die eigene Zufriedenheit und die Wahrscheinlichkeit einer optimistischen Lebenseinstellung, zeigen die Ergebnisse dieser Umfrage. Demnach ist nur jeder Fünfte Geringverdiener (Einkommen bis 1.500 Euro) glücklich und zufrieden mit dem eigenen Gesundheits- und Wohlempfinden. Von den deutlich besser Verdienenden (Einkommen über 4.000 Euro) sind es dagegen fast 60 Prozent.

Subjektive Einschätzungen

46 Prozent der Einkommensbezieher unter 1.500 Euro (Haushalts-Nettoeinkommen) halten sich selbst übrigens für eine glückliche Person. Bei den besser Verdienenden über 4.000 Euro liegt der Anteil mit 72 Prozent deutlich höher. Und „rundum wohl“ fühlt sich zwar ein Drittel der Einkommensbezieher unter 1.500 Euro. Bei den Einkommensbeziehern über 4.000 Euro sind es aber zwei Drittel und damit deutlich mehr.Der deutsche Gesundheitsindex setzt sich aus solchen subjektiven Einschätzungen des eigenen Gesundheits- und Wohlempfindens durch die Befragten zusammen. Er ist das Herzstück des Deutschen Gesundheitsmonitors des BAH.