Wann die Netzhaut aus dem Drucker kommt

Augen einer jungen Frau
Augen einer jungen Frau: „Gestaltung von Organfunktionalitäten mit Hilfe von 3D-Drucktechnologien“ (Foto: Irina Ryabushkina/123rf.com)

3D-Drucktechnologien könnten Biochemie und Medizin revolutionieren. Doch lassen sich Zellen, Gewebe und voll funktionsfähige Organe wirklich bald ausdrucken wie Fotos? Eine Konferenz will Antworten geben.

Wann kommt die Netzhaut aus dem Drucker? Diese Frage steht symbolisch im Fokus der ersten wissenschaftlichen Konferenz des Exzellenzclusters 3D Matter Made to Order (3DMM2O) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und der Universität Heidelberg, die vom 1. bis 4. März 2021 als virtuelle Veranstaltung stattfindet. 

Der Schwerpunkt der Konferenz mit dem Titel „3D Hybrid Organotypic Systems“ liegt auf der Gestaltung von Organfunktionalitäten mit Hilfe von 3D-Drucktechnologien. Dazu zählen beispielsweise Bioprinting, neuronale, organähnliche Mikrostrukturen sowie die Entwicklung und Physiologie der Netzhaut.

Modellfall Säugetier-Retina

Neuartige 3D-Biogerüste sollen es ermöglichen, ausgehend von Stammzellen die Zusammensetzung dreidimensionaler organotypischer Systeme zu steuern. Die Retina von Säugetieren dient den Forschern in diesem Zusammenhang als Modell, da sie aktuell das am besten untersuchte neuronale Sinnesorgan von Wirbeltieren darstellt.

Insgesamt tragen 18 national wie international renommierte Redner zu dem breiten Gesamtprogramm bei. Neben den eingeladenen Speakern stellen auch Nachwuchswissenschaftler in Flash Talks, Selected Talks und Poster Sessions ihre Forschung vor. 

Virtuelle Konferenz „Future 3D Additive Manufacturing: 3D Hybrid Organotypic Systems“ vom 1. bis 4. März 2021. Detailliertes Konferenz-Programm: https://future3dam.org/program/

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