Intelligente Stromzähler: Die Deutschen haben Sicherheitsbedenken

Holger Suhl, General Manager DACH bei Kaspersky Lab, sieht noch erheblichen Aufklärungsbedarf (Foto: Kaspersky Lab).

Der Bundestag hat jetzt mit dem „Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende“ den Weg für den zukünftigen Einsatz intelligenter Stromzähler auch in Privathaushalten frei gemacht. So genannte Smart Meter sollen ein entscheidender Teil der von der Bundesregierung auf den Weg gebrachten digitalen Energiewende sein. Doch wie hoch ist das Vertrauen der Bevölkerung in intelligente Stromzähler? Das wollte Kaspersky jetzt im Rahmen einer Umfrage wissen.

Die von Umfrageergebnisse zeigen, dass noch längst nicht alle Bundesbürger von den Smart Metern begeistert sind. So stimmten nur 37 Prozent Deutschen der Aussage zu: „Ich vertraue so genannten Smart Metern (intelligenten Zählern) zur digitalen Erfassung und Abrechnung meiner Verbrauchsdaten über intelligente Stromzähler oder Wasseruhren“. 32 Prozent der Befragten lehnten diese Aussage ab und 31 Prozent waren unentschlossen.

Aufklärungsbedarf decken

Befragt nach dem persönlichen Empfinden von Datenschutz und Cybersicherheit, zeigt die Umfrage, dass sich 71 Prozent der deutschen Nutzer über große Unternehmen für Internetdienstleistungen sorgen, die persönliche Daten sammeln; und mehr als zwei Drittel (69 Prozent) davon ausgeht, dass die zunehmende Digitalisierung das digitale Leben „gläsern‘“ macht. Nach Ansicht von Holger Suhl, General Manager DACH bei Kaspersky Lab, zeigen die Umfrageergebnisse, dass noch erheblicher Aufklärungsbedarf bei der deutschen Bevölkerung besteht. „Nur wenn Datenschutzbelange nachvollziehbar sind und die Cybersicherheit der Infrastruktur gewährleistet ist,  werden die Nutzer digitale Dienstleistungen und Lösungen akzeptieren“, ist Suhl überzeugt.