E-Health-Messe conhIT mit Austellerrekord

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe
Schirmherr der conhIT 2017 ist Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe. (Foto: Messe Berlin)

Die Fachmesse conhIT meldet einen Ausstellerrekord: Erstmals werden 500 Aussteller erwartet. Damit hat sich die Ausstellerzahl seit der ersten Schau vor zehn Jahren verdreifacht.

Papierloses Krankenhaus, elektronische Patientenakte und Gesundheits-Apps – das sind die Kernthemen der in diesem Jahr. Insgesamt dreht sich alles rund um das Thema E-Health. Die conhIT findet vom 25. bis zum 27. April 2017 in Berlin statt und wird vom Bundesverband Gesundheits-IT – bvitg e. V. zusammen mit der Messe Berlin organisiert. Schirmherr ist Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe.

Der Geschäftsführungs-Vorsitzende der Messe Berlin Dr. Christian Göke, ist von der Gesundheitsmesse begeistert: „500 Aussteller aus aller Welt, die auf der conhIT ihre Dienstleistungen und Produkte präsentieren – das ist ein neuer Rekord. Zum zehnjährigen Bestehen der conhIT freut uns dieser Erfolg natürlich besonders. Die Entwicklung zeigt uns, dass das Thema E-Health im Gesundheitswesen immer wichtiger wird. Da ist Berlin der ideale Standort für eine Veranstaltung rund um Healthcare IT – nicht zuletzt aufgrund der hohen Dichte an medizinischen Einrichtungen und Unternehmen aus den Bereichen Gesundheitswirtschaft und IKT.“

Internationalität wächst

Insgesamt ist die conhIT in den vergangenen zehn Jahren deutlich internationaler geworden. Die Schweiz, Österreich und Estland sind mit einem eigenen Pavillon vertreten. Aber auch viele weitere europäische Länder genauso wie die USA, Saudi-Arabien, Chile, Taiwan und Israel sind diesmal als Aussteller dabei. Für die internationalen Fachbesucher gibt es auf der Messe einen eigenen Bereich: Die International Networking Lounge wird von Germany Trade and Invest zusammen mit der conhIT organisiert und bietet spezielle englischsprachige Angebote, in denen ausländische Fachbesucher einen Einblick in die IT des deutschen Gesundheitswesens erhalten und ausländische Player der Branche wiederum ihre eigenen Gesundheitsmärkte vorstellen.

Weitere Sonderflächen auf der Messe sind beispielsweise die „mobile health Zone“, wo neue Lösungen für die vernetzte und mobile Gesundheitsversorgung vorgestellt werden, sowie der „Health Security Pavillon“. Hier erhalten Krankenhaus-IT-Leiter Tipps, wie sie sich vor Hackerangriffen schützen können.

Breitgefächertes Kongressprogramm

Unter dem Motto „10 Jahre conhIT – Wir verbinden Gesundheit mit innovativer IT“ stehen im Rahmen des Kongresses, der parallel zur Messe stattfindet, die Themen Digitalisierung in Gesundheitswirtschaft und Krankenhäusern, E-Health und Apps, IT-Strategien und IT-Management, Informations- und IT-Sicherheit, intersektorale Vernetzung sowie der Nutzen des Internet of Things im Fokus. Wie die Digitalisierung zukünftig nicht nur das Gesundheitswesen sondern auch die Gesellschaft verändern wird, damit beschäftigt sich die diesjährige Keynote Speakerin Jeannette Huber vom Zukunftsinstitut.

Das Kongressprogramm wurde vom Kongressbeirat unter Leitung von Professor Dr. Paul Schmücker, Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie e. V. (GMDS), konzipiert: „Interoperabilität, IT-Sicherheit, E-Health, Mobile Health, Effizienzsteuerung durch Prozesse, sektorenübergreifende Informationslogistik, intelligente Assistenzsysteme – all das sind Themen, mit denen sich die Branche zurzeit intensiv beschäftigt. Die 18 Sessions des Kongresses sowie das Networkingangebot orientieren sich am Informations- und Weiterbildungsbedarf der Branche und decken die Breite der rechnerunterstützten Informationsverarbeitung in den Einrichtungen des Gesundheitswesens weitgehend vollständig ab.

Von den Themen werden nach Einschätzung der Veranstalter alle Bereiche der Gesundheitsversorgung von Kliniken, Arztpraxen, Pflegeeinrichtungen bis hin zu Krankenkassen, Industrie und Wissenschaft, insbesondere aber auch IT-Leitungen und Vorstände von Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen genauso wie Ärzte, Pflegekräfte und der Branchennachwuchs angesprochen.