Luftretter nutzen Augmented Reality

Übung Luftrettung
Luftrettung: Bei Windeneinsätzen zählen Teamarbeit und höchste Präzision. (Foto: DRF Luftrettung/Olga von Plate)

Ein auf Augmented Reality basierender Simulator ermöglicht künftig Piloten und Winden-Operator bei der DRF Luftrettung ein professionelles Training von Windenmanövern – von Standard- bis hin zu Notverfahren.

Im Frühjahr 2023 planen die DRF Luftrettung und der Hersteller Reiser Simulation and Training die Inbetriebnahme eines hochmodernen „Helicopter Hoist Operation-Simulators“ mit ganz neuen Trainingsmöglichkeiten für Windenverfahren. In die Entwicklung fließen die langjährige Expertise der beiden Organisationen in den Bereichen Luft- bzw. Windenrettung sowie Simulation ein. 

Der auf Augmented Reality basierende Simulator ermöglicht den Luftrettern ein Training von Windenmanövern – von Standard- bis hin zu Notverfahren. Die komfortable mobile Nutzbarkeit und die Kopplungsmöglichkeiten mit dem Reiser Full Flight Simulator Level D stellen weitere Neuheiten dar. 

Sicherheit für Besatzungen und Patienten

Hinter dem Projekt steht ein zentrales Ziel: Die Sicherheit für die Besatzungen und Patienten im Windeneinsatz noch weiter zu erhöhen. Anders als bei den regelmäßig an den Windenstationen stattfindenden Realflugtrainings, können auch Notverfahren in der simulierten Realität durchgespielt werden. Zudem lassen sich besonders anspruchsvolle oder kritische Situationen und einzelne Sequenzen des hochkomplexen Windenverfahrens wiederholt trainieren, ohne Tageszeiten oder Wettereinflüsse einbeziehen zu müssen.

Die DRF Luftrettung mit Sitz in Filderstadt ist eine der größten Luftrettungsorganisationen Europas. An 29 Stationen in Deutschland leistet die gemeinnützige Organisation Einsätze in der Notfallrettung und führt Verlegungsflüge zwischen Kliniken durch. Insgesamt leistete die DRF Luftrettung 38.076 Einsätze im Jahr 2021.

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