Neue Technologie für anspruchsvolle Big Data-Analysen

Für anspruchsvolle Big-Data-Analysen hat Toshiba eine neue Flashmatrix-Speichertechnologie entwickelt (Foto: ©-scandinaviastock-Fotolia.com).

Eine vollständig auf Flash basierte Big Data-Analyseplattform-Technologie hat Toshiba Electronics Europe (TEE) jetzt mit Flashmatrix gestellt. Die neue Technologie soll künftig zum Beispiel in der Medizin-Branche dabei helfen, den wachsenden Bedarf an Echtzeit- und Streaming-Analysen in verteilten Systemen zu decken, denen datenintensive Anwendungen zugrunde liegen.

Bei Flashmatrix handelt es sich um eine neue Gattung „superkonvergenter“ Infrastruktur. Sie verfügt über integrierte Rechen-, Speicher- und Netzwerkeinheiten, die laut Hersteller für hohe Leistung optimiert wurden. Der interne Flashspeicher ist in einer Matrix-Struktur angeordnet, die den parallelen Zugriff auf mehrere Datensätze erlaubt. Der gesamte NAND-Flash-Speicher, der allen CPUs gleichermaßen zur Verfügung steht, soll Flexibilität und hohe Performance erlauben. Darüber hinaus soll das System, das in einem 2U-Gehäuse und eine lineare Skalierbarkeit ermöglicht, besonders energieeffizient arbeiten.

„Bei der Big Data Analyse steigen die Kundenanforderungen bezüglich Skalierbarkeit, Systemperformance und Energieeffizienz immer mehr“, sagt Paul Rowan, General Manager bei Toshiba Electronics Europe, SSD Business Unit, und führt aus: „Die Flashmatrix-Technologie ermöglicht den Aufbau von Systemen, die all diese Herausforderungen meistern. So entstehen Lösungen, die wenig Energie brauchen, die Latenzzeiten durch Parallelität senken, skalierbar sind und einen großen permaneten Speicherpool bieten, der von jeder Recheneinheit verwendet werden kann.“ Toshiba stellt die Technologie nun erstmals auf der Flash Memory Summit 2016 in Santa Clara, USA vor.