Gesundheits-App der Techniker Krankenkasse abgesichert

Grafische Darstellung Smartphone
Der deutsche Sicherheitsspezialist Kobil sichert jetzt die Kommunikation über die App der Techniker Krankenkasse ab. (Foto: © sdecoret/fotolia.com)

Die Techniker Krankenkasse (TK), mit knapp 10 Millionen Versicherten Deutschlands größte Ersatzkasse, schützt ihre TK-App jetzt mit Sicherheitstechnologie von Kobil. Die mobile Sicherheitsplattform des Wormser Unternehmens sorgt für eine sichere Authentifizierung des App-Nutzers, die Verschlüsselung der Kommunikation und die Absicherung der App gegen Angriffe auf das mobile Endgerät und gegen Manipulationen.

Mittels der TK-App können die Kunden direkt mit ihrer Krankenkasse kommunizieren. Sie fotografieren Krankmeldungen einfach ab und reichen diese digital ein. Die verschriebenen Medikamente haben sie mit Hilfe der App ebenfalls im Blick. Wenn die Versicherten am TK-Bonusprogramm teilnehmen, können Bescheinigungen oder Nachweise über die TK-App eingereicht werden und der aktuelle Punktestand wird gezeigt.

Hoher Schutzbedarf bei Gesundheitsdaten

Jan Koops, Scrum-Master und Teilprojektleiter bei der TK erklärt: „Die TK-App wird kontinuierlich weiterentwickelt und um weitere Funktionen ergänzt. Hierbei werden auch Kundenwünsche berücksichtigt.” Wegen des sehr hohen Schutzbedarfs von Gesundheitsdaten hat sich die TK für Kobil entschieden. Bei der Sicherheitslösung greifen verschiedene Elemente ineinander und sorgen so für eine komplett geschützte Kommunikationsumgebung.

Bereits bei der Erstregistrierung erfolgt eine feste Bindung des registrierten Smartphones an den Nutzer. Damit kann die App nicht auf andere Geräte kopiert werden, ein Missbrauch ist ausgeschlossen. Der für die Überwachung der Sicherheit zuständige Server von Kobil prüft diese Gerätebindung, er klärt, ob das Gerät als sicher eingestuft ist, erkennt mögliche Angriffe auf die App und deren Benutzung (Debbuging, Reverse-Engineering, Key-Logger etc.) und prüft die PIN. Erst wenn alle Sicherheitschecks erfolgreich waren, baut der Server eine geschützte Verbindung auf.

Prozessschritte sparen

„Die Erkennung manipulierter Endgeräte ist für uns eine der wichtigsten Funktionen der Kobil Software“, meint Koops. Lösungen wie die TK-App, die durch Kobil abgesichert werden, können laut Josias Petersohn, Kobil Key Account Manager, Unternehmen Prozessschritte sparen und ihnen helfen, die Kundenbindung zu verbessern.

„Gerade junge Kunden erwarten von ihrer Krankenkasse oder auch von ihrer Bank solche mobilen Lösungen, die sie auch für die sichere Kommunikation oder den Dokumentenaustausch mit dem jeweiligen Unternehmen nutzen können. Wir helfen mit unserer mehrfach zertifizierten Sicherheitstechnologie, die übrigens auch den Auflagen der Bankenaufsicht entspricht, solche kundenfreundlichen Lösungen zu bauen“, sagt Petersohn weiter.