Tele-Reha-Nachsorge ist Regelversorgung

Die Tele-Reha-Nachsorge mit Caspar Health gehört ab sofort zur unbefristeten Regelversorgung. (Foto: Caspar Health)

Die Tele-Reha-Nachsorge mit Caspar Health gehört ab sofort zur unbefristeten Regelversorgung. Damit können Kliniken ihren Patientinnen und Patienten nun dauerhaft und unbürokratisch die Reha-Nachsorge per App anbieten. Über die in die Tele-Reha-Nachsorge des Anbieters integrierte Chat- und Videofunktionen betreut medizinisches Fachpersonal die Patienten.

Die Deutsche Rentenversicherung (DRV) hatte das Angebot zum 1. Januar 2022 in die zeitlich unbefristete Regelversorgung übernommen. Vor der Übernahme in die Regelversorgung stand eine mehrjährigen Evaluierungsphase mit 35 Rehabilitationskliniken. 

Grundlage für die Genehmigung war eine Studie der DRV. Rund die Hälfte der etwa 800 Teilnehmenden absolvierte ihre Nachsorge mit Caspar und die andere Hälfte war als Kontrollgruppe der klassischen IRENA-Nachsorge zugeordnet. Die Studie bestätigt die Wirksamkeit der Tele-Reha-Nachsorge mit Caspar Health. 97 Prozent der Teilnehmenden an der Online-Nachsorge bewerteten das digitale Angebot positiv.  

Rund 200 Kliniken bereits Partner

Medizinische Einrichtungen, die Patienten in der Nachsorge bislang nicht oder nicht kontinuierlich begleiten konnten, sollen die Angebote von Caspar Health in die Lage versetzen, ihre Betreuung zielgerichtet um digitale Versorgungskonzepte zu erweitern.

Laut Caspar Health CEO Max Michels hat das Unternehmen bereits rund 200 Kliniken als Partner gewonnen, die diese kombinierte Versorgungsform mit Hilfe von Caspar Health anbieten. „Mit dieser Anerkennung sehen wir ein enormes Potenzial deutschlandweit sämtliche Reha-Kliniken zu unterstützen“, so der Firmengründer.

Nachsorgequote deutlich erhöht

Ein Beispiel dafür, wie eine zeit- und ortsunabhängige Begleitung in der Nachsorge Versorgungslücken schließen kann, ist die Dr. Ebel Fachklinik Moorbad Bad Doberan. Sie hat gemeinsam mit Caspar Health eine Fallstudie veröffentlicht. Die Klinik konnte seine Nachsorgequote innerhalb weniger Monate von unter zehn Prozent auf 90 Prozent erhöhen. Dabei wurde die Patientenbindung laut Studie deutlich gestärkt und die Qualität der Therapie erhöht. 

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