Gesicherter Zugriff auf sensible Patientendaten

Krankenschwester mit PC nahe am Bett einer Patientin
Lösung Confirm ID: Zugriff auf medizinische Geräte durch Auflegen einer Transponderkarte oder biometrische Authentifizierung (Foto: Imprivata)

Der Spezialist Imprivata stellt mit Confirm ID eine neue Lösung vor, die klinischen Mitarbeitern eine Authentifizierung an medizinischen Geräten ermöglicht, um auf Patientendaten zuzugreifen und diese weiterzuleiten. Die Lösung ergänzt die Single-Sign-On-Plattform „OneSign“ des Herstellers. Nach Einschätzung von Imprivata sorgt die Authentifizierungsplattform dafür, dass klinische Abläufe effizienter werden. Durch die verbesserte Nachvollziehbarkeit der Nutzervorgänge im Umgang mit Patientendaten werde zudem die Einhaltung der entsprechenden Datenschutz-Richtlinien vereinfacht.

Mit Confirm ID können Gesundheitsorganisationen die Benutzerauthentifizierung für alle klinischen Authentifizierungsabläufe zentralisieren, wie etwa den Zugriff auf medizinische Geräte, Medikamentenbestellungen, Unterschriften zu Dokumentationszwecken, Blutverabreichungen etc. Statt der manuellen Eingabe von Nutzername und Passwort erfolgt der Zugriff auf medizinische Geräte bei Confirm ID durch das Auflegen einer Transponderkarte oder durch biometrische Authentifizierung mittels Fingerabdruck. Auf diese Weise will Imprivata ineffiziente Arbeitsvorgänge vermeiden, die häufig zur Frustration der Mitarbeiter beiträgt. Durch die neue Lösung werde die Privatsphäre der Patienten besser geschützt und die klinischen Mitarbeiter gewinnen Zeit für Pflegeaufgaben.

Unsichtbare Sicherheit

„Sicherheitslücken im Gesundheitsbereich stellen weltweit eine zunehmende Bedrohung für Patienten und Gesundheitsorganisationen gleichermaßen dar. Krankenhäuser erkennen, dass sie in Sicherheitslösungen investieren müssen, um sich vor internen und externen Risiken zu schützen“, meint Imprivata-CEO Gus Malezis. Sein Unternehmen verfolge den Ansatz einer unsichtbaren Sicherheit. „Unsere Lösungen bieten die höchsten Sicherheitsstandards, ermöglichen es den klinischen Mitarbeitern aber, schnell und einfach über herkömmliche Authentifizierungsmethoden auf Daten zuzugreifen“.