DMEA: Sichere Authentifizierung in der Klinik

Imprivata zeigt Lösungen für sichere Authentifizierung im Krankenhaus. (Foto: Imprivata)

Zusammen mit Partnern stellt Imprivata seine Authentifizierungslösungen für Gesundheitsunternehmen vor. Die Anwendungen sollen klinische Arbeitsabläufe vereinfachen und einen nahtlosen Zugriff auf elektronische Patientendatensysteme und medizinische Geräte von Herstellern wie Welch Allyn und Philips ermöglichen.

Anwendungen live erleben

So entfällt die manuelle Eingabe von Benutzername und Passwort durch den Einsatz von Imprivata Confirm ID bei den Patientenmonitoren Philips IntelliVue MP5SC und Hill Rom Welch Allyn Connex Spot für den SpotCheck-Betrieb. Die Authentifizierung erfolgt automatisiert, sobald ein Ausweis aufgelegt wird. 

Zudem zeigt Imprivata in Berlin auch die Alphatron Mobile intelligent careStation (AMiS). Hierbei lassen sich mithilfe von Imprivata Confirm ID die Medikamentenfächer durch das Auflegen einer Chipkarte oder mit dem Scan eines Fingerabdrucks öffnen. Das soll die Authentifizierung bei der Medikamentenvergabe für die Mitarbeiter beschleunigen und vereinfachen. Auch Proof of Concepts mit Android Shared Mobile Devices von Anbietern wie Zebra und Ascom werden vorgeführt.

Authentifizierungslösungen

Neben den konkreten Anwendungen präsentiert der Hersteller auch seine Lösungen. Bis zu 45 Minuten Zeit pro Arbeitsschicht sollen Mitarbeiter medizinischer Einrichtungen beispielsweise mit Imprivata OneSign einsparen können, weil sie auf die Eingabe von Passworten verzichten können. Statt der Passworteingabe muss lediglich eine Karte (beispielsweise der Dienstausweis) aufgelegt oder der Fingerabdruck eingescannt werden.

Die Lösung Imprivata Confirm ID for Clinical Worksflows soll Ärzten die Authentifizierung erleichtern. Um eine sichere, effektive und rechtskonforme Patientenversorgung zu gewährleisten, müssen sich Ärzte bei klinischen Prozessen häufig authentifizieren. Zusätzliche Sicherheitsebenen können dabei zu ineffizienten Arbeitsabläufen führen. Die Lösung soll diese Abläufe bei der Authentifizierung vereinfachen, indem Passwörter durch schnelle, bequeme Methoden ersetzt werden.

Mithilfe der Lösung Medical Device Access können Anwender laut Hersteller sicher und schnell auf medizinischen Geräten Patientendaten einsehen und bearbeiten. Für den Zugriff auf mobile klinische Geräte und Anwendungen bietet Imprivata die Lösung Mobile Device an. Anwender können auf gemeinsam genutzte mobile Endgeräte durch einfaches Auflegen einer Transponderkarte zugreifen und sich dann in den einzelnen Anwendungen über Single Sign-On (SSO) anmelden.

DSGVO-konform

„Die ständige Eingabe komplexer Passwörter kostet medizinisches Personal täglich viel Zeit; falsche Eingaben ziehen außerdem eine Kette administrativer Abläufe mit sich. Das ärgert letztlich nicht nur das medizinische Personal, sondern auch die IT-Abteilungen“, sagt Uwe Dieterich, Vertriebsleiter Deutschland bei Imprivata. Mit den Lösungen soll das medizinische Personal Zeit sparen. Zudem soll es für Gesundheitseinrichtungen einfacher sein, gesetzliche Vorgaben einzuhalten. „Die Lösungen von Imprivata entsprechen den Vorgaben der EU-DSGVO und ermöglichen es, rechtskonform zu agieren“, so Dieterich.

Alle Lösungen sind dem Hersteller zufolge kompatibel mit den führenden Krankenhausinformationssystemen (KIS), elektronischen Patienten- und Krankenakten sowie virtuellen Desktop- und Netzwerkinfrastrukturen und Registrierungsprozessen.