DMEA: conhIT erhält neuen Namen

Eine Ära geht zu Ende: Die conhIT erhält einen neuen Namen und heißt künftig DMEA. (Foto: Messe Berlin)

Die Gesundheits-IT-Messe conhIT wird umbenannt und wird künftig DMEA heißen. Der Namenswechsel nach elf Jahren soll laut den Veranstaltern den Wandel der Messe vom Branchentreff zur Plattform für die digitale Gesundheitsversorgung signalisieren.

Die conhIT wurde ins Leben gerufen, um die Digitalisierung des Gesundheitswesens voranzutreiben. Heute ist die IT ein Baustein nachhaltiger und effizienter Gesundheitsversorgung. Unter dem neuen Namen DMEA will die Messe zukünftig die gesamte digitale Versorgungskette in allen Prozessschritten abbilden. Dafür soll sie schrittweise zur Plattform ausgebaut werden, die eine Diskussion über den Einsatz von IT entlang der Versorgungskette ermöglicht. Erklärtes Ziel der DMEA soll es sein, sowohl die fachrichtungs- und sektorenübergreifende digitale Vernetzung zu fördern, als auch neue Zielgruppen anzusprechen. Die bereits von der conhIT bekannte Mischung aus Fachmesse, Akademie, Kongress und vielzähligen Dialog-Veranstaltungen soll erhalten bleiben. Gleichzeitig sollen einzelne Komponenten weiterentwickelt werden.

„Die conhIT hat entscheidend dazu beigetragen, dass IT nicht mehr losgelöst von Prozessen der Gesundheitsversorgung betrachtet wird; sie ist vielmehr als elementarer Bestandteil anerkannt“, sagt Jens Naumann, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes Gesundheits-IT – bvitg e.V. Es werde heute nicht mehr darüber diskutiert, ob die Digitalisierung stattfinden solle, sondern in welcher Geschwindigkeit und in welchem nutzenstiftenden Anwendungsfall. „Erfolgreiche digitale Gesundheitsversorgung ist interdisziplinär. Daher versteht sich die DMEA ausdrücklich als Informations- und Kommunikationsveranstaltung für alle Entscheider, die an der Gestaltung digitaler Prozesse im Gesundheitssystem beteiligt sind“, so Naumann weiter.

Neuer Name – neues Konzept

Um für Aussteller und Fachbesucher gleichermaßen attraktiv bleiben und dabei die Rahmenbedingungen eines beschleunigten digitalen Wandels zu berücksichtigen, erarbeitet der Bundesverband Gesundheits-IT – bvitg e. V. als Veranstalter gemeinsam mit seinen Kooperationspartnern, dem Berufsverband Medizinischer Informatiker e.V. (BVMI), der deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie e. V. (gmds), dem Bundesverband der Krankenhaus IT-Leiterinnen/Leiter e.V. (KH-IT) und dem Chief Information Officers – Universitätsklinika (CIO-UK) sowie der Messe Berlin, das neue organisatorische und inhaltliche Konzept der DMEA. Dabei soll die Kooperation mit den Verbänden der Anwender von Softwarelösungen und der Wissenschaft intensiviert werden. Auch die Umsetzung am Standort Berlin mit dem Partner Messe Berlin soll fortgeführt werden.

„Im Zuge der Digitalisierung verändert sich nicht nur das gesamte Gesundheitswesen, sondern auch das Umfeld unserer Veranstaltung“, sagt Jens Heithecker, Executive Vice President Messe Berlin Group. Deshalb sei jetzt ein idealer Zeitpunkt, um unter sehr positivem Vorzeichen der Entwicklung der Aussteller und Fachbesucher auf der conhIT einen Schritt weiterzugehen: Der „Branchentreff conhIT“ werde zur „Plattform der digitalen Medizin und Gesundheitsversorgung DMEA“.

Zielgruppe erweitert

Das die Auswirkungen der digitalen Transformation immer häufiger auch den Bereich Pflege, die niedergelassene und in den Kliniken tätige Ärzteschaft sowie Unternehmen betreffen, sollen diese Zielgruppen werden durch Angebote der DMEA noch gezielter angesprochen werden. Auch aktuelle Trends wie Künstliche Intelligenz oder Blockchain sowie Networking- und Kongressformate, die einen Dialog innerhalb der Branche fördern, sollen berücksichtigt werden. Darüber hinaus werden Angebote für Nachwuchskräfte in auf der DMEA eine wichtige Rolle spielen

Die DMEA 2019 findet vom 9. bis zum 11. April 2019 auf dem Messegelände Berlin statt. Laut Veranstalter haben bereits zahlreiche Aussteller, darunter viele Goldpartner, ihre erneute oder erstmalige Teilnahme zugesagt.