TI: Basis-Consumer erhält Zulassung

Die Digitalisierung des Gesundheitswesens schreitet voran. (Foto: Nevarpp/123rf.com)

Mit dem Basis-Consumer können Organisationen des Gesundheitswesens auch ohne Verwendung eines Konnektors an der Telematikinfrastruktur (TI) teilnehmen. RISE hat nun die Hersteller-Zulassung erhalten. Bitmarck betreibt den Basis-Consumer für mehr als 80 gesetzliche Krankenkassen.

Das Unternehmen Research Industrial Systems Engineering (RISE) hat die Hersteller-Zulassung für den Basis-Consumer erhalten. Damit ist es gesetzlichen Krankenkassen und privaten Krankenversicherungen möglich, als Nutzer mittels einer performanten und skalierbaren Rechenzentrumslösung an der Telematikinfrastruktur (TI) teilzunehmen. Organisationen wie beispielsweise Bundes-/Zahnärztekammern, Spitzenverbände DAV, DKG und GKV, sowie die Kassen-/Zahnärztlichen Bundesvereinigungen, der Verband der Privaten Krankenversicherungen (PKV) und die durch sie vertretenen Organisationen können den Basis-Consumer ebenfalls nutzen. 

Mit der Erweiterung des Nutzerkreises über medizinische Leistungserbringer/-organisationen hinaus wurde dem Unternehmen zufolge ein wichtiger Etappensieg für die Digitalisierung des deutschen Gesundheitswesens erreicht. 

KIM für sichere Kommunikation

Der Basis-Consumer enthält den Kommunikationsstandard KIM (Kommunikation im Medizinwesen). Er ermöglicht den sicheren Austausch von Daten. So soll er den Übergang von der papiergebundenen hin zur vollständigen, sicheren elektronischen Kommunikation den Weg ebnen. Dazu zählen beispielsweise Use Cases wie die sichere Übertragung der eAU (elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung), elektronische Abrechnungen der KVen und KZVen und der eAB (elektronischer Arztbrief).

Startklar für eAU

Bitmarck betreibt den RISE Basis-Consumer für mehr als 80 gesetzliche Krankenkassen. Bereits vor dem offiziellen Start der elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU) am 1. Oktober konnten für die am Feldtest der eAU teilnehmenden Krankenkassen erfolgreich eAU-Daten verarbeitet werden. Damit steht dem Start der eAU für die von Bitmarck betreuten Krankenkassen nichts mehr im Weg.