Spezial-LEDs für die Medizintechnik

LED-Leuchtelemente
Neuentwickelte LED-Leuchtelemente von 2E mechatronic für medizinische Instrumente. (Foto: 2E mechatronic)

LED-Lampen setzen sich in allen Bereichen der Beleuchtungstechnik durch und verdrängen herkömmliche Glüh- und Halogenlampen. Das deutsche Unternehmen 2E mechatronic hat jetzt LED-Leuchten entwickelt, die normkonform sind und beispielsweise in vorhandenen Laryngoskopen und Otoskopen verwendbar sind.

Die Vorteile von LEDs sind offensichtlich: Das Lichtspektrum kann ebenso individuell variiert werden wie die Farbtemperatur, was in einer verbesserten Lichtqualität resultiert. Der Energieverbrauch ist deutlich geringer als bei konventionellen Halogenlämpchen gleicher Helligkeit, was sich letztlich in einer bis zu 6-fach längeren Lebensdauer auswirkt. Ein geringerer Stromverbrauch bedeutet auch, dass sich die Akkulaufzeiten in batteriebetriebenen Geräten signifikant verlängern.

Bei Zahnärzten bewährt

Um die LED-Technik auch für den Medizinbereich – etwa in Laryngoskopen und Otoskopen – nutzbar zu machen, setzt man beim Hersteller 2E mechatronic auf die sogenannte MID-Technologie. MID steht dabei für „Mechatronic Integrated Devices“. Diese Fertigungstechnologie ist bereits seit Jahren in der Dentaltechnik im Einsatz und hat die Beleuchtungstechnik in den Behandlungseinheiten der Zahnärzte massiv verbessert.

Damit die neue Beleuchtung kompatibel einsetzbar ist, wurde sie normkonform mit einem Messinggehäuse mit UNC-Gewinde versehen. Die integrierte Konstantstromquelle gewährleistet eine gleichbleibende Beleuchtungsstärke über die gesamte Akkulaufzeit. Eine spezielle Optik sorgt für eine optimale Lichtfokussierung.

Erfolgreicher Klinik-Einsatz

An der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin im Herz-Jesu-Krankenhaus Dernbach wurden die neuen LED-Leuchtelemente von 2E mechatronic bereits erfolgreich getestet. Chefarzt Dr. Andreas Wechsung bestätigt: „Das Wichtigste ist sicher, dass sie hundertprozentig kompatibel zu den alten Halogenlämpchen sind. Die Handhabung ändert sich also nicht“.