Smart Home-Steuerung mittels Gesten

Smart Home Controller Nuimo
Smart-Home-Controller Nuimo: Gestenerkennung statt App-Steuerung (Foto: Senic)

Bisher werden die meisten Smart Home-Anwendungen mittels Apps gesteuert. Das Berliner Startup Senic bringt jetzt einen Controller auf den Markt, der menschliche Gesten erkennt.

Mit „Nuimo“ können vernetzte Geräte wie Lautsprecher, Lichter oder Thermostate sowie Software-Anwendungen zentral gesteuert werden. Nuimo nutzt haptisches Feedback, eine Touch-Oberfläche, einen sogenannten Hochpräzisionsring, Gestenerkennung für berührungslose Steuerung und eine LED-Matrix, um mit Geräten und Services wie Sonos, Philips Hue, SoundCloud, Spotify und vielen anderen zu interagieren. Das Gerät benötigt keinen Stromanschluss, sondern arbeitet mit einem Akku, der mit einer Ladung rund zwei bis drei Monate einsatzfähig bleiben soll. „Mit Nuimo haben wir das erste Produkt einer Serie entwickelt, das sämtliche menschlichen Sinne und Fähigkeiten wie Gestik, Sprache, Haptik und visuelle Wahrnehmung anspricht und eine neue Art von Interaktion zwischen und Mensch und Technologie ermöglicht,“ sagt Tobias Eichenwald, Mitgründer von Senic. Für das Design des Controllers wurde Senic mit dem Red Dot Design Award sowie dem German Design Award ausgezeichnet.

Bessere Interaktion als Ziel

Das Startup-Unternehmen Senic GmbH ist in Berlin ansässig. Es wurde 2013 von Felix Christmann, Philip Michaelides und Tobias Eichenwald gegründet. Geschäftsmittelpunkt ist die Erforschung und Entwicklung von neuen Arten von Interaktionen zwischen Mensch und Technologie.