Konzepte für bessere Versorgungsqualität

Ärztin arbeitet am Notebook
Beratungsunternehmen BCS: „Die medizinische Versorgung der Patienten optimieren und gleichzeitig die Prozesse für Ärzte und Krankenkassen vereinfachen“ (Foto: © eggeeggjiew – fotolia.com)

Eine neu gegründete Managementgesellschaft fokussiert die medizinische Versorgung von Patienten im Bereich Tele- und Digitalmedizin. Das Unternehmen will mit neuartigen Konzepten die Versorgungsqualität für alle Beteiligten erhöhen.

Ende 2017 gründeten die Versorgungsspezialistin Nicole Richter und der Gesundheitsexperte Bernd Altpeter die bundesweit tätige BCS best care solutions mit Sitz in Düsseldorf. Als Ergänzung zur normalen Gesundheitsversorgung können Krankenkassen und Ärzteverbände besondere Verträge (etwa nach § 140 a SGB V) schließen, um zur Behandlung bestimmter Krankheiten zusätzliche, neue Leistungen zu vereinbaren (etwa zusätzliche Untersuchungen, telemedizinisches Coaching) oder die übergreifende Versorgung zwischen Fachärzten, Kliniken und/oder Hausärzten zu verbessern.

„Wir wollen die medizinische Versorgung der Patienten optimieren und gleichzeitig die Prozesse für die Ärzte und Krankenkassen vereinfachen. Hierzu vernetzen wir die Partner in der Gesundheitsversorgung und entwickeln mit ihnen neue Versorgungskonzepte.“, erklärt Nicole Richter, Rechtsanwältin und geschäftsführende Gründerin.

Servicegesellschaft für Ärzte, Kassen und Patienten

Die Gestaltung neuer Versorgungsoptionen, die Vertragsgestaltung sowie alle damit verbundenen Serviceaufgaben übernimmt BCS best care solutions als unabhängiger Partner. Das aufstrebende Unternehmen ist gleichermaßen Dienstleister für Krankenkassen, Verbände und natürlich für alle Ärzte, die an den Versorgungsverträgen teilnehmen. Zudem gehören die Beratung und die Weiterentwicklung bestehender Versorgungskonzepte und Selektivverträge zum Leistungsangebot.

Herausforderung Therapieoptimierung

Die umfassende Behandlung insbesondere chronischer Krankheiten wie Rheuma oder Diabetes ist eine große Herausforderung. Die Therapie bleibt aber vielfach unter den Möglichkeiten. Die Gründe: Häufig werden multimorbide Patienten von mehreren Fachrichtungen gleichzeitig behandelt. Durch mangelnde Vernetzung unter den medizinischen Leistungserbringern erhält der Patient dabei nicht immer die optimale Versorgung. Aber auch die Patienten halten sich mitunter nicht an ihre Therapiepläne.

Telemedizin und E-Health-Lösungen

„Wir definieren optimale Behandlungsabläufe, die gewährleisten, dass die Patienten die spezifische Versorgung erfahren, die sie in ihrer individuellen Krankheitssituation benötigen.“, erläutert BCS-Gründer und Geschäftsführer Bernd Altpeter. Besonderes Augenmerk liegt dabei auch auf der Integration von telemedizinischen Leistungen und E-Health-Lösungen in die innovativen Versorgungskonzepte. Mit dem Deutschen Institut für Telemedizin und Gesundheitsförderung (DITG) steht BCS best care solutions ein erfahrener Partner in der Digitalisierung medizinischer Leistungen zur Seite. Das DITG bietet unter anderem digitales Patientenmanagement für die Indikationen Diabetes, Adipositas, Ernährung und Medikation.

Erfolgreich gestartet

Erste Erfolge kann BCS best care solutions bereits vermelden: So wurden Versorgungsverträge für Erwachsene, Jugendliche und Kinder mit chronischem Rheuma geschlossen. Interessierte Hausärzte, Fachärzte für innere Medizin (Schwerpunkt Rheumatologie), Ambulanzen und Kinder- und Jugendärzte (Zusatzbezeichnung Kinderrheumatologie) können sich an die BCS best care solutions wenden. Teilnehmen können auch betroffene Versicherte der Krankenkassen Barmer und Techniker.