Guten App-etit!

Person nutzt Gesundheitsapp auf Smartphone
Einer direkten Übermittlung etwa von Vitaldaten an den behandelnden Arzt stehen viele Patienten aufgeschlossen gegenüber (Foto: © vectorfusionart/fotolia.com)

Das Gros der Bürgerinnen und Bürger wäre bereit, per App erhobene persönliche Gesundheitsdaten mit vertrauenswürdigen Dritten zu teilen, wenn es ihnen einen Nutzen bringt und der Datenschutz gewahrt ist.

Der Digitalisierung im Gesundheitswesen stehen die meisten Deutschen positiv gegenüber. Das geht aus einer aktuellen Umfrage der Krankenkasse IKK classic hervor. Das größte Vertrauen genießt dabei der persönlich bekannte Arzt, dem knapp jeder zweite Befragte (46 Prozent) grundsätzlich Daten aus einer Gesundheits-App übermitteln würde. Fast 30 Prozent der Befragten wären auch bereit, ihrer Krankenkasse etwa im Rahmen eines Bonusprogramms Daten zuzuleiten.

Gefragte Gesundheits-Apps

Fast zwei Drittel der Bürger finden Gesundheits-Apps hilfreich und würden diese – auch im gesicherten digitalen Austausch mit Ärzten im Rahmen einer Behandlung – nutzen; zum Beispiel um Vitalwerte wie Blutdruck oder Blutzucker zu kontrollieren oder Migräne-Tagebücher zu führen.

62 Prozent der rund 1.000 Befragten würden es begrüßen, wenn sie mittels App jederzeit Arzttermine vereinbaren könnten. Eine App, die Blutdruck- oder Blutzuckerwerte misst und diese Gesundheitsdaten sofort dem betreuenden Hausarzt zur Verfügung stellt, würden 61 Prozent begrüßen. 56 Prozent würden gerne medizinische Ratschläge via App erfragen können.

Digitale Möglichkeiten rasch umsetzen

„Wir sehen, dass die Bürgerinnen und Bürger die neuen digitalen Möglichkeiten nicht unkritisch, aber sehr aufgeschlossen begleiten. Darum ist es höchste Zeit, deren Vorteile im Gesundheitswesen anzuwenden und zum Beispiel die Möglichkeiten der elektronischen Gesundheitskarte endlich rasch umzusetzen“, resümiert Michael Förstermann, Sprecher der IKK classic.

1 Verweis

  1. Guten App-etit! - GesundheitsPortal.Bayern

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