App für die mobile Dokumentation im Krankenhaus

Die App mobiNote steht zunächst in einer Version für Schmerzdienste zur Verfügung. (Foto: smart-Q Softwaresysteme GmbH)

Mit einer App will das Unternehmen smart-Q Softwaresysteme die Schmerzdokumentation in Krankenhäusern näher an die aktuellen Bedürfnisse einer mobilen Dokumentation heranbringen. 

Die App mobiNote ersetzt die analoge Dokumentation auf Papierbögen. Sie soll auch dann ein gemeinsames Arbeiten ermöglichen, wenn eine flächendeckende WLAN-Abdeckung fehlt. Zum Start steht die Software ausschließlich für Schmerzdienste zur Verfügung. Später will das Unternehmen sie jedoch auch Physiotherapeuten und anderen Teams für eine verbesserte Zusammenarbeit anbieten.

Plattformunabhängig

Mit welchem Endgerät die Schmerzdienste ausgestattet sind, ist unerheblich. Die App funktioniert plattformunabhängig und somit auf allen Smartphones, Tablets oder Notebooks. Bei der Nutzung werden die Daten zunächst auf dem jeweiligen Endgerät gespeichert. Sobald eine Internetverbindung besteht, beginnt die automatische Synchronisation mit dem Krankenhaus-Server, sodass die Software auch in Kliniken ohne flächendeckende WLAN-Abdeckung eingesetzt werden kann.

Individualisierte Informationen

Trotz der Offlinefähigkeit erhalten alle Teamkollegen zeitnah Zugriff auf die Daten, verspricht der Anbieter. Welche Informationen die App anzeigt, kann jederzeit eingestellt und an den Bedarf der verschiedenen Nutzer angepasst werden. So könnten beispielsweise Pain Nurses direkt auf Schmerzfragebögen zugreifen, während Stationsärzte in einem Visitenmodul Checklisten für den Besuch am Bett hinterlegen. Damit könnte die Software auch im Qualitätsmanagement ein hilfreiches Tool sein.

Bereits im Einsatz

„Obwohl die Dokumentation zu den Kernprozessen der Krankenpflege zählt, ist bei der Umsetzung in vielen Krankenhäusern noch Luft nach oben“, ist Daniel Zenz, Geschäftsführer der smart-Q Softwaresysteme GmbH, überzeugt. Er und sein Team wollen beweisen, dass eine effiziente digitale Schmerzdokumentation in jedem Krankenhaus möglich ist – weitestgehend unabhängig von der Infrastruktur vor Ort.

Ein erstes Krankenhaus setzt die App mobiNote bereits ein. Dabei handelt es sich um einen süddeutschen Maximalversorger. Dank eines flexiblen Lizenzmodells soll die Lösung aber auch in kleineren Einrichtungen Anwendung angewendet werden.