Brandmelder häufig noch Mangelware

Viele Verbraucher scheuen die Investition in Brandmelder. (Foto: Ei Electronics GmbH)

Beim Brandschutz haben deutsche Haushalte noch einiges nachzuholen. Etwa die Hälfte der privaten Haus- und Wohnungseigentümer hat nach Einschätzung des Herstellers Ei Electronics noch keine Rauchwarnmelder installiert.

Gerade zu Weihnachten und Sylvester kann sich ein Rauchmelder als Lebensretter erweisen: Kerzen an Adventskränzen und Weihnachtsbäumen sowie unvorsichtiges Hantieren mit Feuerwerkskörpern erhöht zum Jahresende die Brandgefahr um 40 Prozent. Laut Ei Electronics hat es in beinahe jedem zehnten Haushalt am Jahresende schon einmal gebrannt.

Verbände und Feuerwehren raten deshalb zu besonderen Vorsichtsmaßnahmen. Dazu gehört auch, Kerzen nicht unbeaufsichtigt brennen zu lassen, denn ausgetrocknete Tannenzweige entzünden sich schon durch einen einzigen Funken und brennen nach wenigen Sekunden lichterloh. Rauchwarnmelder warnen vor solchen Gefahren, so dass Brände rechtzeitig gelöscht werden und sich die Bewohner in Sicherheit bringen können.

Haus- und Wohnungseigentümer in Bremen, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt sind jetzt besonders gefordert: Hier müssen Rauchwarnmelder laut Gesetz bis zum 31. Dezember 2015 in jedem Haushalt installiert sein. Qualitäts-Rauchwarnmelder mit 10-Jahres-Batterie erkennt man am „Q“-Siegel. Sie sind ab etwa 25 Euro im Fachhandel erhältlich.